Theater Görlitz

27.10.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Theater Görlitz

offene Zweierbeziehung

OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG
Ehekomödie von Dario Fo und Franca Rame
Inszenierung des Theaters Zittau

In der rasanten Komödie Dario Fo’s diskutieren Antonia und Luigi über ihre Eheansichten. Luigi sieht die Ehe gern als offene Zweierbeziehung, aber natürlich nur von einer Seite, nämlich von seiner. Soll die  Zweierbeziehung funktionieren, darf sie nur nach einer Seite hin offen sein, nach der Seite des Mannes. Denn falls die Beziehung nach beiden Seiten geöffnet  wird,  entsteht  -  Durchzug. Antonia  geht  in  der  Auseinandersetzung mit ihm auf seinen Vorschlag ein und beansprucht die gleiche Freiheit für sich. Je wohler sich Antonia fühlt, desto misstrauischer wird ihr Gatte. Als sie ihm erzählt, dass sie einen neuen Freund gefunden hat, einen Professor, mit dem er sie teilen soll,  erkennt Luigi plötzlich seine Eifersucht. Er versteht die Welt nicht  mehr:  Seine Antonia wird von einem Anderen geliebt, und wahrscheinlich  liebt sie ihn auch noch. Das geht alles gar nicht! So beginnt eine temperamentvolle Zurückeroberung seinerseits  und  damit  auch  die makabere Komödie.

Termin
Samstag, 30. Okt. 2010 | 19.30 Uhr
Sonntag, 31. Okt. 2010 | 19.30 Uhr
Theater Görlitz

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Ich wollte keine Frage ausgelassen haben – Gespräche mit Fluchthelfern

26.08.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

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Ich wollte keine Frage ausgelassen haben – Gespräche mit Fluchthelfern

Uwe Johnson
Herausgegeben von Burkhart Veigel

 

In den Begleitumständen, dem Bericht von seinen Erfahrungen als Schriftsteller in Ost wie West, schildert Uwe Johnson das Scheitern eines 1963 in Angriff genommenen Buches. In ihm wollte er die Arbeit von Fluchthelfern dokumentieren. Deshalb führte er mit den Mitgliedern der Gruppe Girrmann (sie half nach dem Mauerbau annähernd 1000 Menschen, die DDR zu verlassen) Gespräche über das Warum und Wie ihrer Arbeit. Diese Unterredungen wurden auf Tonband aufgezeichnet, das Projekt von Johnson jedoch abgebrochen. In den Begleitumständen erklärt er lapidar: »Ja – die Tonbänder sind gelöscht.«

Cover und Text: Suhrkamp / Insel

Hier irrte Uwe Johnson: Die insgesamt fünfstündigen Interviews mit Detlef Girrmann und Dieter Thieme haben sich erhalten, da Johnson sie ihnen zurückgab. Ihre Transkription wird hier zum ersten Mal veröffentlicht. Nun ist exemplarisch zu verfolgen, wie der Genauigkeitsfanatiker die Fakten erhebt, die er in sein Erzählen verwebt; es ist nachzulesen, was ihn am Tun der Fluchthelfer beschäftigt. Zugleich wird, ebenfalls zum ersten Mal, die Tätigkeit dieser Personen aus der Innenperspektive geschildert. Sie berichten, wie die Gruppe sich zusammenfand, erzählen von ihren Absichten, ihren Methoden, Menschen aus der DDR zu schleusen, ihrer Haltung zur DDR und zur BRD, von ihren Siegen und Niederlagen – geleitet von den Fragen des neugierigen Reporter-Schriftstellers.

247 Seiten (Leinen)
19.07.2010 | Suhrkamp / Insel | € 22,80
ISBN: 978-3-518-42151-2

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It’s Tea Time

29.07.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes

Ich habe sie vor vielen Jahren in Dornoch, Schottland, kennen gelernt. Sie haben mir auf Anhieb so gut geschmeckt, dass ich am nächsten Tag wieder in das Restaurant ging. Die wollte ich noch mal essen!

SCONES

Zu den warmen Scones wurden mir Konfitüre und clotted cream gereicht.

Natürlich werden Scones nicht nur in Schottland sondern in ganz Grossbritannien gegessen.

Lust auf Scones bekommen?

Ein Rezept gibt es hier, eine Video-Anleitung gibt es hier.

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Via Thea

10.07.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Veranstaltungen

16. INTERNATIONALES  STRASSENFESTIAL GÖRLITZ/ZGORZELEC

Endlich ist es wieder soweit! Via-Thea am ersten Augustwochenende! In der Europastadt Görlitz/Zgorzelec  beidseitig  der Neiße verwandeln sich abwechslungsreiche Spielorte zu Bühnenbildern für außergewöhnliche Theaterauührungen.  Via  Thea ist inzwischen 16 Jahre alt oder jung?  Entdecken Sie an drei Tagen in einer 939jährigen Stadt  farbenreiche,  charmante, komische und phantasiereiche internationale  Straßentheatergruppen unter freiem  Himmel auf den Straßen, Plätzen und in den Parks. Internationale Gruppen und Künstler sind für die drei ViaThea-Veranstaltungstage     in Görlitz und Zgorzelec aus den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Polen, Frankreich und Spanien  eingeladen.  Unter  anderem können Sie in diesem Jahr die Schweizer-Gruppe Da Motus! erleben.  Da  Motus!, vielen  Görlitzern  noch aus vergangenen  Jahren bekannt, präsentiert CON TATTO, eine feinfühlige Begegnung mit dem Publikum. CONTATTO ist eine sensible Verständigung  mit  wechselseitiger Wahrnehmung  und  feinfühliger Intensität,  eine  phantasiereiche Tanzperformance auf dem Görlitzer Untermarkt. Berauschende Musik von La  Complet’   Mandingue verzaubert mit kräftigen afrikanischen Rhythmen Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Das mobile  Orchester  aus Frankreich  –  u.  a.  mit  einem  la Balafon  (eine  Eigenkreation  der Künstler,  Mischung  aus  Xylofon
und   Trommeln)   und   weiteren verrückten Instrumenten – sorgt für ausgelassene  Stimmung und motiviert dabei zu sein und mitzumachen. Rope theatre mit FROM OUTER  SPACE  -  Schlappseilartistik als ein theatralischer Balanceakt   auf dem Drahtseil, ist zum ersten Mal in Görlitz. Der Weg auf das Schlappseil hinauf ist komisch und berührend zugleich.

Termin
5. bis 8. August 2010 in Görlitz

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Nichts, was man fürchten müsste

9.06.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

www.kiwi-verlag.de

Ein Zweifler und Hoffender im Kreuzfeuer seiner Gedanken „Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn!“ Mit diesem Eingangssatz ist schon die ganze Theorie umrissen, mit der sich der Autor bei seinen Überlegungen über den Tod und zu Reflexionen und Rückbesinnungen auf Todesfälle in der Familie und anderswo auseinandersetzt.

Julian Barnes, brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft. Es geht um unsere Sterblichkeit, um provozierende Gedanken und aufrüttelnde Ereignisse auf dem Weg zum Ende. Eigentlich müsste man sich nicht davor fürchten. Wirklich nicht? »Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.«

Die Angst vor dem Tod treibt Julian Barnes seit seiner Jugend um, immer wieder umkreist er das Thema in seiner ganzen Unerbittlichkeit und Hoffnungslosigkeit, denn er glaubt nicht an Gott, vermisst ihn aber. Neugierig und um Erkenntnis bemüht sucht er in der Kunst und in der Literatur, in den Naturwissenschaften und in der Musik nach Antworten.

Doch Julian Barnes ist Romancier, deshalb entwickelt er seine Gedanken aus Personen und Handlung. Und so erzählt er auch die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes ­ von den originellen Großeltern, der herrischen Mutter, dem in sich gekehrten Vater, dem besserwisserischen Philosophen-Bruder und dem belesenen, an den Künsten interessierten Julian. Seine wahren Angehörigen und Vorfahren sind für Julian Barnes allerdings nicht die Mitglieder einer englischen Lehrerfamilie, sondern Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Mit ihnen erörtert er scharfsinnig und verängstigt, flapsig und tröstlich, ironisch und ernsthaft die Angst vor dem Treppenlift, den Blick in den Abgrund, das Wie und Wo und Wann. Und hat ein aufregendes Buch geschrieben.

Nichts, was man fürchten müsste
Julian Barnes

336 Seiten (gebunden)
18.03.2010 | Kiepenheuer & Witsch | € 19,95
ISBN: 9783462041866

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Görlitzer Brunnen – bald sprudeln sie wieder

Muschelminna auf dem Postplatz

Muschelminna auf dem Postplatz. Foto: Hermann Schwiebert

Pünktlich zum 30. April 2010  sollen sie wieder sprudeln:
Der Georgsbrunnen auf dem Obermarkt, der Neptunbrunnen auf dem Untermarkt, die Muschelminna auf dem Postplatz, die Brunnenbecken im Ochsenzwinger, die Bütte im Nikolaizwinger sowie das Wasserband auf dem Marienplatz.

Die Bütte bei der Peterskirche, die Milchkannen auf dem Waidhausplatz, Teufel und Engel am Annengymnasium oder das Zecherpaar auf dem Klosterplatz sollen ab 3. Mai ihr kühles Nass spenden. Nur die Bütte mit den badenden Kindern geht nicht in Betrieb, die Bronzefiguren wurde über die Ostertage gestohlen.

Die Brunnen sollen täglich  von 10 bis 21 Uhr sprudeln.

Die Muschelminna wird aufgrund von Schäden am oberen Brunnenbecken nur halbstündlich in Betrieb sein, beginnend zu jeder vollen Stunde.

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Petit Fours – klein, fein und süß

10.04.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes

PETIT FOUR

ist ein klassisches Kleingebäck der französischen Küche. Wahrscheinlich tauchten sie das erste Mal vor über 200 Jahren am französischen Hof auf. Damen und Herren der höheren Gesellschaft ließen sich diese leckeren Törtchen und Küchlein gern zum Kaffeklatsch servieren.

ES GIBT ZWEI VARIANTEN

Die frischen, glasierten Petit Fours werden aus einem Biskuitteig ausgestochen oder geschnitten, mit Cremes und Marzipan gefüllt und anschließend mit Zuckerguss glasiert und reichhaltig und kunstvoll verziert.

Für die trockenen, unglasierten Petit Fours werden kleine Makronen, Biskuits oder kleines Blätterteiggebäck mit Creme gefüllt. Gewöhnlich reicht man sie zu Eis, Cremedessert oder auch zu Obstsalat.

WAHRE SINNESFREUDEN

Wer jemals in eine französische Patisserie hineingeschaut hat, wird diese Gaumenfreuden bewundert haben. Da liegen die kleinen Kuchenstückchen, verziert mit zartgelbem, pistaziengrünem oder rosarotem Fondant geschmückt, mit Schokoladenfäden verziert und mit Zuckerperlen unwiderstehlich dekoriert in Gesellschaft von fingerlangen Eclairs oder winzigen Makronen, immer zwei zusammengefügt mit einer köstlichen Cremefüllung. Dieser Regenbogen von Formen und Farben verwöhnt Augen und Gaumen und bleibt für den Genießer unvergessen.

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Unser Jahrhundert

10.04.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

Helmut Schmidt und Fritz Stern: Bilanz eines Jahrhunderts

“Fangen Sie an, Fritz” – mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden.

Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind.

Das Ergebnis ist ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch, in dem sich der Politiker und der Historiker die Bälle zuspielen, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung ihrer eigenen Positionen bedacht. Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker – und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz.

Zwei kluge alte Männer streifen durch das 20. Jahrhundert und die Welt von heute, und der Leser genehmigt sich eine Prise Weisheit.

Unser Jahrhundert | Ein Gespräch

Von Helmut Schmidt und Fritz Stern
2. Auflage 2010. 287 S.: Gebunden

05.03.2010 | C.H.Beck Verlag21,95 €

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Sushi-Küche

28.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes

Sushi

Kochkunst mit Stil und Tradition

Die japanische Küche ist in aller Munde. Wir begeistern uns für sie, weil sich hier eine langeTradition mit den Grundregeln der modernen Ernährung paart. Die Gerichte werden liebevoll mit viel Sinn für Form und Farbe dekoriert. Die Achtung vor den Nahrungsmitteln ist fest in der japanischen Kultur integriert.

Traditionelle hohe Kochkunst

Die traditionelle hohe Kochkunst ist ein Teil des japanischen Wesens und wird gehegt und gepflegt. Sushi, die kleinen appetitlichen Bissen, sind nur ein kleiner Teil der japanischen Kochkunst.

Wer hat Sushi erfunden

Die Gelehrten sind sich nicht einig, ob Sushi in China, in Japan oder allgemein im asiatischen Raum erfunden wurde. Sushi war früher eine Konservierungsmethode für Fisch. Noch heute wird Sushi gerollt oder gepresst verzehrt. Sushi wird mit japanischer Sojasauce, Wasabi und Ingwerscheiben gegessen.

Dem Koch zusehen

In japanischen Restaurants wird vornehmlich an der Theke serviert. Hier sitzend lässt sich der Sushi-Koch bei der Zubereitung zuschauen. Mit geschickten Händen formt der Sushi-Meister die kleinen Delikatessen in einem atemberaubenden Tempo.

Mit Stäbchen oder mit den Fingern

Wer es kann, ist Sushi mit Stäbchen. Weniger geübte dürfen aber durchaus die Finger benutzen. Die japanische Höflichkeit gebietet es, angebissene Stücke nicht zurück auf die Platte zu legen, man behält den Rest in der Hand. Ist das Essen beendigt  – man isst aus Höflichkeit alles auf – werden die Stäbchen am unteren Rand abgelegt.

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Heilpflanzen im Altertum und heute

25.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Veranstaltungen

BEREITS IM ALTERTUM WAR DIE KRAFT DER

HEILPFLANZEN BEKANNT.

Interessante Details erfährt man jetzt im Naturkundemuseum

Bis 8. August | Dienstags bis Sonntags 10 Uhr bis 17 Uhr

Löwenzahn

Löwenzahn

Die Blätter sind blutreinigend und stoffwechsel- und  appetitanregend. Sie enthalten viel Kalium und Vitamin C

Spitzwegerich

Spitzwegerich

Kocht man die Blätter mit Honig, bekommt man einen Hustensaft. Insektenstiche behandelt man mit zerquetschten Blättern.

Baldrian

Baldrian

Aus den Wurzeln gewinnt man ein mildes Beruhigungssmittel. Baldrian findet man in der Oberlausitz in lichten Laubwäldern oder auf feuchten Wiesen noch recht häufig an.

Knoblauchrauke

Knoblauchrauke

Auch Knoblauchrauke findet man in der Oberlausitz. Sie gibt Linderung bei Bronchitis oder Entzündung im Mund- und Rachenraum.

Mehr als 20.000 verschiedene Pflanzenwirkstoffe macht sich die Pharmazie zunutze. Das Görlitzer Senckenberg Museum für Naturkunde zeigt jetzt in der Sonderausstellung “Flower Power” alles über die Pflanzenheilkunde.

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Kult-Auto wird 60 Jahre

20.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes

Kultauto VW-Bus

Symbol des deutschen Wirtschaftswunders

Der VW-Bulli ist ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. Mit dem Lieferwagen starteten zehntausende von Handwerkern, Händlern und kleinen Gewerbetreibenden in den Aufschwung der Nachkriegszeit.

Frontlenker mit Heckmotor

1949 wurde die Serienfertigung in Wolfsburg gestartet: Einen Frontlenker mit Heckmotor und kastenförmigen Aufbau – Achsen und Motoren wurden vom Käfer übernommen.

Schon 1954 gab es 30 verschiedene Modelle

Der Bulli fuhr der Konkurrenz schnell auf und davon. „Er war robust und zuverlässig, preiswert und variabel nutzbar“, sagt VW-Sprecher Manfred Grieger.

Woodstock-Generation fuhr VW-Bulli

Wie der Käfer ist auch der Bulli inzwischen Kult. Grieger: „Wenn sich die automobile Erfahrung mit dem Erleben ganzer Generationen verbindet, dann wird aus einem Auto ein Kultwagen.“ Das gilt für die vielen Wirtschaftswunderhandwerker ebenso wie für hunderttausende von busfahrenden Familienvätern, Globetrottern, Campern oder die Hippies der Woodstock-Generation.

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Appetit auf Kobe-Rind?

18.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes


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Espresso – die Quintessenz des Kaffees

12.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes

MAN BENÖTIGT sieben Gramm Kaffepulver aus ungefähr 50 vorsichtig gerösteten Bohnen, dazu auf 88 Grad erhitztes Wasser, einen Kaffeemaschinendruck von 9 bar und einen metallenen Kaffeefilter mit Löchern von maximal 0,25 Millimeter Durchmesser. Die gesamte Zubereitung für 25 Milliliter Espresso – nicht mehr kommt in eine kleine Tasse – dauert 25 Sekunden. Dunkelbraun muss der Espresso sein. Sein Leuchten muss sich durch rotblonde Reflexe auszeichnen. Er sollte in einer dickwandigen Porzellantasse mit einer Temperatur von 67 Grad Hitze serviert werden. Und er muss natürlich ungesüßt getrunken werden.
Soweit die Theorie des Nationalen Espresso-Instituts Italiens.

Espressotassen

Der Triester Kafferöster Ernesto Illy soll einmal gesagt haben, er wolle sich erst dann in seinen Ohrensessel zurück-lehnen, wenn die Menschen begreifen würden, dass sich die scheinbar nur schwarze Essenz eines Espressos aus etwa 1500 verschiedenen Substanzen, 700 löslichen und 800 festen, zusam-mensetzt.

Für einen guten Espresso werden hochwertige Arabica-Sorten mit einem besonders niedrigem Koffeingehalt  exakt 12 Minuten geröstet. Für Kenner ist der Espresso die Quintessenz des Kaffees, die einzige Zubereitungsweise, bei der das Aroma in höchster Intensität genossen werden kann. Ein kleines physikalisch-chemisches Kunstwerk, ein Seiltanz zwischen Kunst und Wissenschaft. Die Dimension des Espressos ist der Augenblick, ein paar kurze, aber intensive Schlucke reinen Genusses, die zu einer Tag für Tag ersehnten Pause der Ruhe, Freude und des Kräftetankens werden…

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Welt der Bücher

4.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor


K
ENNUNG

Hermann Kants brisanter Roman ist ein zur Groteske getriebenes Spiel um Einfluss, Beschränktheit und Arroganz eines  Macht-apparates. Das Beispiel der jungen DDR dient als Folie für die Ambivalenz des Ver-hältnisses zwischen Machthabern und Künstlern.

Linus Cord gilt als »aufstrebender Kritiker«, sein Ehrgeiz ist es jedoch, ein »beträcht-licher Essayist« zu werden. Der Aufsatz, an dem er jetzt, im Frühjahr 1961, schreibt, soll ihm die erhoffte Anerkennung bringen.

Eines Tages steht einer der auffällig unauf-fälligen Herren mit der Klappkarte vor sei-ner Tür. Ohne Umschweife erkundigt er sich, ob Cord noch die Nummer seiner Wehrmachts-Erkennungsmarke wisse. Da Cord verneint, fragt er, ob er bereit wäre, sich bei der Westberliner Auskunftsstelle danach zu erkundigen. Cord lehnt gewun-den – immerhin ist er überzeugter Genosse -, aber deutlich ab.

Als der ungebetene Besucher gegangen ist, ist Cord mit sich im Reinen. Noch ahnt er nicht, welches Szenarium für ihn vorge-sehen ist. Was er von nun an auch tut, es wird ihn hineinziehen in die alltägliche Absurdität eines Macht- und Ränkespiels und letztendlich zerstören.

Hermann Kant: Kennung

(Kennung von Hermann Kant
gebundene  Ausgabe  mit  250  Seiten,
1. März 2010; Aufbau-Verlag
Preis: 19,95 Euro)

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Welt der Bücher

28.02.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

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Das verlorene Symbol
ist die Fortsetzung von Dan Browns “The Da Vinci Code” (Deutsch: Das Sakrileg). “The Da Vinci Code” war ein internationales Phänomen mit weltweit  81 Millionen gedruckten Exemplaren. In seinem neuen Buch ist Robert Langdon erneut der  Held. Die Leser werden wieder ab der ersten Seite mit Robert Langdon mitfiebern, wenn sie mit ihm auf eine spannende Entdeckungsreise   voller Überraschungen gehen – und das Ganze in nur 12 Stunden Handlungszeit. Dan Browns  Talent für das Geschichtenerzählen machen den neuen Thriller wieder zu einem echten Pageturner“. „Dieser Roman war eine seltsame und wundervolle Reise“, sagt Dan Brown selbst.  „Das  Ergebnis von 5 Jahren Recherche in eine 12-stündige Handlung einzuweben, war
anregende  Herausforderung. Robert Langdons Leben schreitet definitiv schneller voran als mein
eigenes.”
(Das verlorene Symbol von Dan Brown
gebundene  Ausgabe  mit  765  Seiten, 2009; Bastei Lübbe Verlag
Preis: 26,00 Euro)


Die Welt ist nicht immer Freitag
Horst Evers‘ Erzähler ist der klassische  Nichtsnutz,  für  den  aller Ärger schon mit dem Aufstehen
beginnt. Sein Universum ist ein Netz an Arbeitsvermeidungsstrategien, in das immer wieder unerwartet  Meteoriten  einbrechen. Das kann das Klingeln des Telefons sein, ein  Baumarktange-
gestellter, manchmal auch die Berliner Verkehrsbetriebe oder –  im ungünstigsten Fall  –  eine
Frau. Es sind heitere Erzählungen, die den Leser in die Welt der Nichtsnutze entführen.
(Die Welt ist nicht immer Freitag von Horst Evers
Taschenbuch mit 144 Seiten, 2006; Rowohlt Verlag
Preis: 7,95 Euro)

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Wieder Kinderlachen in der Schulstrasse

27.02.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes
Grundschule Schulstraße 1. Schultag im April 1955

Lange, lange ist es her. Fast vergessen. Doch nun tauchten sie wieder auf, die Erinnerung an die eigene Schulzeit. Damals wurden wir noch im April eingeschult. Ein Schulgebäude hatten wir, Einschulungsjahrgang 1955 noch nicht. Die Stadt war voll von Flüchtlingen, die vorhandenen Schulräume reichten nicht aus für so viele Kinder. In unserer Klasse waren wir 30 Kinder, die sich da ängstlich in die Schulbänke drückten.

Ja, das waren so meine Gedanken, als ich heute Morgen durch die Schulstraße ging und das Kinderlachen wieder hörte. Es war hier ja für eine sehr lange Zeit verstummt. Für ein Schulhalbjahr mussten sie nach Weinhübel, die 225 Kinder. In dem altehrwürdigen Schulgebäude wurden Brandschutzarbeiten ausgeführt, die Räume wurden anders aufgeteilt und, und und. Es gibt noch viel zu tun, bis alles fertig ist. Aber ist mal sind die Kinder wieder zurück. Fußgänger werden wieder durch erleuchtete Fenster und Kinderlachen begrüßt.

Am 21. Mai soll es eine große Festveranstaltung geben.

Wer kann sich noch an seine Schulzeit erinnern, hat womöglich noch alte Bilder. Schreiben Sie doch mal und schicken Sie mir Ihre Bilder. Wenn Sie mögen, werde ich Sie hier veröffentlichen.

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