Geschichte der Görlitzer Peterskirche

27.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

PeterskircheMächtig und stolz ragt unsere altehrwürdige Peterskirche zum Himmel auf dem alten Burgberge der Stadt Görlitz, und sieben Jahrhunderte hat sie mit den Bürgern der Stadt als Trösterin, Erbauerin und Ermahnerin Freud und Leid geteilt. Heilige Scheu umfängt uns, wenn wir den alten, wundervollen Bau mit seinen unzähligen Merkwürdigkeiten und Rätseln betreten, die Form und Inhalt im ganzen und einzelnen dem sinnenden Beschauer aufgeben.

Freilich wissen wir, das unser Gotteshaus nicht mehr das ist, was es einst war, sondern das ein furchtbarer Brand fast alles zerstörte und nur kaum etwas den Flammen entging. Aber wer das herrliche Westportal, die Krypta und die Menschenfiguren an ihren Wänden, Konsolen und Pfeilern, die Wasserspeier mit den Teufelsmasken, die Affen, Schweine, Hunde und allerhand anderes Getier nachdenklich betrachtet, der wird sich bald so sehr in den Geist der Gotik, ja noch früherer Zeiten, versetzen, dass er gern den Nachrichten lauscht, die über Gründung und Entwicklung vorhanden sind.

Sagen verschiedenster Art haben ihren Ursprung umsponnen, von einer hier verehrten Gottheit Isis, von einem Heidentempel, von ihrer Entstehung durch die Glaubensboten Methodius und Cyrillus, aus einer dem Heiligen Georg geweihten Kapelle und noch mehr. Es war ums Jahr 1225, als die älteste Kirche gegründet und aufgebaut wurde, ob in Anlehnung an eine noch ältere Kapelle (nicht Krypta) zum Heiligen Georg, die an ihrer Ostseite gestanden haben müsste, bleibt hier unerörtert. Wir müssen uns darauf beschränken, dass schon diese Kirche ein stattlicher Bau war, eine Pfeilerbasilika mit drei Schiffen, die schon damals eine bevorzugte Stellung unter den Kirchen des Ostens einzunehmen vermochte.

An einem Kreuzbau mit Querschiff ist nicht zu denken. Aber sie war für die rasch aufblühende Stadt bald zu klein und wurde trotz schwerer Wirren und Kriege doch in langer Zeit (1423-1497) so stark erweitert, dass nur wenig von dem ältesten Bau übrig blieb: die Westfront mit ihrem Portal bis in die untersten Turmgeschosse hinein, ein Teil der Südwand und ein Teil des Ostabschlusses, der die Westwand der Krypta bildet. Von den wesentlichen Formen dieses gotischen Baues kann man sich leichter eine Vorstellung machen, da aus der Zeit vor dem Brande Abbildungen erhalten sind, und zwar auf dem Holzschnitte von Metzger-Scharffenberg(1565) und dem von Braun von Hogenberg ( 1575).

Fast 200 Jahre war diese herrliche Kirche mit ihren acht Türmen die Freude und der Stolz der Görlitzer, bis sie am 16.März 1691 ein furchtbarer Brand zugleich mit 191 Häusern derart zerstörte, das fast nichts als gesprungene Mauern, Pfeiler und Gewölbe stehen blieben. Nur die Westfront mit den Resten der Haupttürme ragte aus den Ruinen zum Himmel hervor. Aber schon am 7. Mai 1696 konnte der Neubau dem Gottesdienste wiedergegeben werden, wie er mit Ausnahme der Türme, die 1891 in ihrem oberen Teile angetragen und mit neuen gotischen Helmen versehen wurden, bis heute geblieben ist.

Geblieben ist im wesentlichen der Grundriss der früheren Kirche, die ja bereits gegenüber dem ersten Bau über die Ostfront hinaus entwickelt worden war. Fünf mächtige Schiffe wölben sich wie zuvor über dem gewaltigen Raume, der sich uns erschließt, wenn wir durch das Portal der siebenhundert jährigen Westwand das Innere betreten.Peterskirche

Pietätvoll ist auch, dass am Äußeren des Neubaues alles erhalten wurde, was irgendwie gerettet und bewahrt werden konnte. Fassen wir die Südseite ins Auge, so werden wir besondere Verschiedenheiten in Stellung und Größe der Fenster finden. Aber auch den an der Südwand vorgelagerten Turm finden wir verändert vor.

Wir finden heute in diesem Vorbau so manches, was aus der älteren Kirche, zum Teil wie durch ein Wunder, gerettet wurde. Beispielsweise die beiden alten Holzstatuen des Petrus und Paulus, sowie die alte, einst gern bewunderte Porphyrsäule. Auch die Strebepfeiler sind nicht dieselben geblieben, während die ebenfalls durch eine Säule geteilte und getragene offene Eingangshalle am östlichen Teil der Südfront seit ihrer Erbauung im 16.Jh. ziemlich unversehrt geblieben ist. Auch auf der Nordseite befand sich eine schöne Eingangshalle, über der sich ein ganz ähnlicher Turm mit gotischer hoher Spitze erhob.

Steinbänke ziehen sich entlang der Wände beider Eingangshallen. Wurde die südliche betürmte Halle völlig gotisch gehalten, so erscheinen in der offenen Nordhalle die Seitenwände mit allerlei Muschel- und Blumenschmuck, die Decken aber mit wunderbaren gewundenen Reihungen. Von plastischem Schmuck, der sich aus alter Zeit gerettet hat, ist zwar das Kruzifix, das die Nische an der rechten Seite der Westfront zierte, verschwunden, dagegen sehen wir noch eine Taube auf ihrer Bekrönung und unter der Nische feiste Gesichter, die man als Sonne und Mond deutete.

Auf dem Türmchen selbst die Statue des St. Petrus. An derselben Ecke nach Süden erblicken wir einen gekrümmten Hund und einen Affen, der sinnend einen Menschenkopf zu betrachten scheint. Der "Baumeister" an der Nordwestseite und der Kopf des Bischofs Kaspar von Schönberg erregen besondere Aufmerksamkeit, die auch die beiden Wasserspeiser an der Süd- und Ostfront verdienen. Peterskirche Görlitz  
Wie herrlich muss der alte Bau des 15. Jahrhunderts, an dem 74 Jahre lang gearbeitet worden war, gewesen sein. Äußerlich wie auch innerlich unterscheidet er sich nicht nur durch das Material von den Backsteinkirchen Schlesiens. Seine Sonderstellung beruht auf der Breitenentfaltung der fünf Schiffe, auf der Durchsichtigkeit des Raumbildes, die durch den weiten Pfeilerabstand erzielt wurde und auf der differenzierten Profilierung der schlanken Stützen, denen die Gewölberippen entwachsen.

Das Netzgewölbe, das ohne Gurtmarkierung die Decke überspinnt, dient der Verschmelzung der Raumteile. "All dies ist schlesischen Kirchen fremd und lässt diesen Bau als einen äußersten Vorposten weltlicher Hallenräume erscheinen." So spricht ein hervorragender Fachgelehrter in der "Kunst in Schlesien", und der Verfasser des schlesischen Denkmälerwerks, Geheimrat Lutsch, zählt den Bau der Größe wie der Raumwirkung nach zu den bedeutendsten Kirchen des östlichen Deutschlands.

Das Angesicht dieser Kirche, mit dem es die Kenntnis ihrer Gesamtheit eröffnet, war zu allen Zeiten ihr Portal, das durch alle Fährlichkeiten von Umbauten und Brand hindurch von dem hohen Kunstgeschmack der Erbauer und ihrem starken Willen, ihrer Stadt in der neuen Kirche etwas hervorragendes zu schaffen, kündet. Aus der vom ursprünglichen dreischiffigen Bau der ältesten Kirche erhalten gebliebenen Westseite mit ihrer durch Lisenen abgeteilten und durch je einen Bodenfries des Übergangsstiles der romanischen Zeit in Geschosse zerlegten Außenwand tritt in mächtiger Weise das von einem hohen, von zwei Säulen gestützten Spitzgiebel überstiegene Prachtportal weit heraus, zu dessen erhabenem Aufbau eine vielstufige Freitreppe emporführt.

Die sich nach außen verbreiternde Türöffnung ist viermal abgetreppt mit je einer Säule in den Pfeilerwinkeln, die alle köstliche Kapitäle tragen. In erstaunenswerter Weise sind aus ihrerPortal der Peterskirche Görlitz Würfelform bis über die Hälfte Ranken- und Blattgewinde herausgearbeitet, die je zwei meist einander zugewendete Tiere umschließen: Affen und Delphine, Tauben, Füchse und anderes Getier, die als Ausdruck eines Volksglaubens, der in wunderbaren Tiergestalten die Träger menschlicher Seelen sah, galten.

In einer Reihe von je zwei arabeskenartig gekrümmten und mit der Bauchseite gegeneinander gerichteten phantastischen Tieren sind Wulste gebildet, deren innerster am Kapitäl aus Sphinxen herauswächst. Rechts sehen wir einen bärtigen Mann mit erhobenen Armen, links einen Engel mit gefalteten Händen und daneben eine nackte Knabengestalt mit herabhängenden Beinen. Auch die zwischen den Wulsten verlaufenden Stäbe bieten dem Auge in nie sich wiederholender meisterhaften Ausführung prachtvoller Entwürfe immer etwas Neues und Anziehendes. Auch die Basis der Säulen zeigt noch die ursprüngliche Form des Übergangsstils.

Und auf was hat dieses Portal geschaut!

Die erste Weihe ums Jahr 1225, die zweite von 1457, die in den Chroniken seitenlang beschrieben wird, mit all ihren Pomp der katholischen Zeit, Zeichnung des Kreuzgewölbes der Peterskirchewo der Bischof von Meißen – Kaspar von Schönberg -  nach langer Prozession um die Kirche mit seinem Krummstabe an die Pforte klopfte, auf deren Flügeln Petrus und Paulus gemalt waren, bis zu den vielem Brautpaaren, die die geweihte Pforte betraten.

Ein Blick in den erhaben-gewaltigen Raum genügt, um sich solchen Urteilen bedingungslos anzuschließen. Freilich, die 36 Altäre der gotischen Zeit, deren einen nur noch unser Museum birgt, sind verschwunden, ebenso wie die 38 zum Teil hochbedeutsamen und wunderbaren Epitaphien, die die Wände schmückten. Gesprungen und vernichtet sind die berühmten alten Glasfenster der gotischen Zeit, verschwunden infolge des Brandes von der Mitternachtswand Altar der Peterskircheam früheren Hochaltare "das aus klaren Steinen künstlich durchgearbeitete Sakramentshäuschen", 24 Ellen hoch, zur Aufbewahrung der geweihten Hostie, wogegen ganz in seiner Nähe an der Nordwand der Kirche bis heute eine lebensgroße Rundfigur Marias mit dem Christuskinde beschädigt geblieben ist.

Doch trotz aller schweren Verluste hat hingebender Opferwille auch das Innere gar bald wieder zu dem überwältigenden Eindrucke erhoben, der heute hier jeden in seinen Bann zieht. Die geretteten Kostbarkeiten sind wohlgeborgen und trefflich wieder aufgestellt – außer der Maria, den beiden bereits erwähnten Holzfiguren des St. Petrus und Paulus und der prächtigen Taufglocke mit ihrem köstlichen Gitter, die der Brand verschonte. Neben dem einem geretteten Epitaphium des Bürgermeisters Gehler von 1675, das gebessert wurde, traten unter anderem die des Bürgermeisters Sommer, wie auch Kunstwerke aus vergoldeten Messing im Gewichte von nahezu 18 Zentnern mit den Bildnissen der Verstorbenen, von 1696 und 1703 auf. Wohlhabende Bürger wetteiferten in der Stiftung von Ausstattungsgegenständen für den Gottesdienst.

Die Kanzel wurde 1693 von dem Kaufmann August Kober, der Altar von der verwitweten Frau Sommer 1695 gestiftet. Er ist 30 Ellen hoch, aus Sandstein, Stuck und Marmor, das Altarblatt, das Christi Himmelfahrt darstellt, wurde von Ernst John, einem Maler aus Breslau, geschaffen.
Drei Kronleuchter, deren einer (beim Altar) in Nürnberg gefertigt wurde, ergänzten diese Geschenke und 1712 wurde die neue Bedachung aus 447 Zentnern Kupfer vollendet. Sie kostete 17.870 Taler.

Die 13 Schlusssteine des Mittelschiffs haben noch ihren plastischen Schmuck mit Bemalung und der Darstellung von Szenen aus dem Leben Jesu, des Todes der Maria und der Dreieinigkeit. Die Westseite ziert die wappengeschmückte Magistratsloge und die gewaltige Orgel Casparinis von 1703. Eine der am hellsten strahlenden Seiten der Görlitzer Kirchengeschichte ist die Beschaffung der neuen Orgel, die durch Gaben der Gemeinde ermöglicht wurde.

Casparini, am Anfang seiner Arbeit 74-jährig, vollendete nach 6 jähriger Bauzeit sein Meisterwerk. Am 19. August 1703 wurde die Orgel feierlich geweiht. Orgel in der PeterskircheEugenius Casparini war als Sohn eines tüchtigen Orgelbauers in Sorau/NL geboren und ging mit 17 Jahren auf Reisen nach Bayern und Italien, wo er allein 50 Jahre in Padua lebte und strebte. Nach einer Tätigkeit an der Hofkapelle in Wien, die ihm 1000 Dukaten und eine goldene Kette mit dem Bilde des Kaisers einbrachte, baute er eine Orgel , fast so groß wie die unsere, im Trient, wo er von E. E. Rat zu Görlitz den Ruf zum Baue der großen Orgel erhielt und im Vertrauen auf die Hilfe seines tüchtigen Sohnes Adam Horatius annahm. Die Orgel soll 25.000 Taler gekostet haben, von denen der Erbauer 7.100 Taler und freie Station erhielt. Casparini starb 1706 in Nieder-Wiesa bei Greiffenberg.

Schon das aufsehenerregende Äußere der Orgel erweckte den Wunsch nach Bildern von ihr, und bald nach ihrer Einweihung wurde sie nach einer Zeichnung von Johann Christoph Brendt, der Bürger und Goldschmied in Görlitz war, in Kupfer gestochen und mit einer Beschreibung ihres Organisten Ch. Ludwig Boxberg gedruckt. Andere Abbildungen folgten, bis der heimatliche Maler Christoph Nathe aus Niederbielau um 1800 die treffliche Zeichnung schuf, die unserer Abbildung zugrunde liegt.

Schwer lastete nach der Schlacht bei Mühlberg im Jahre 1547 der sogenannte Pönfall auf den Sechsstädten, besonders auf unserem Görlitz: alle Güter und die Heide wurden ihm genommen, und neben anderen schweren Bußen ihren Kirchen auch die Abendmahlsgeräte. Ein einziger Kelch samt Patene aus dem 15. Jahrhundert war den Görlitzer Protestanten belassen worden: freilich nicht der schlechteste, sondern ein Prunkstück, wie es wenige gibt. Aus schwer vergoldetem Silber gearbeitet, baut er sich in einer Höhe von 29 Zentimetern mit seinem Fuße auf einem Sechsecke auf. Die Begrenzung des eigentlichen Fußes wird von einem durchbrochenen Bande gebildet. Von den bis zum Knauf von Perlstäben abgeschlossenen sechs großen und  kleinen Feldern enthalten erstere folgende Darstellungen: Christus am Schächerkreuz mit Maria und Johannes; Petrus und Paulus; der Heilige Georg zu Ross, die Heilige Barbara mit Turm und ein Bischof. In den sechs kleinen Feldern befinden sich Engel mit Spruchbändern auf Blattwerkhintergrund. Der Knauf ist prunkvoll zu sechs Nischen ausgestaltet, von gotischen Säulen und Türmchen flankiert und von Spitzbögen mit Kreuzblumen überhöht. Kelch in der Peterskirche GörlitzIn diesen Nischen werden dargestellt: Christus mit Dornenkrone, Lendentuch und Kelch; Martha mit Kochlöffel und Schüssel; Heilige mit Kirche und Rosenkranz; Margareta als Patronin der Gebärenden mit Kreuz und gefesselten Drachen; Dorothea mit Palme und Korb und Katharina mit Schwert und Rad. Der Boden der Kuppa, des eigentlichen Kelches, ist mit Blattornamenten, Flammen und Strahlen verziert, während ihr Oberteil aus einem Kranz von frei gearbeiteten Palmetten aufsteigt, die unten auf einem Laubkranze ruhen, der von Perlstäben begrenzt ist. Die Kuppa ist 10 cm hoch bei einem Durchmesser von 14cm.

Der prächtige, in spätgotischem Stile ausgeführte "Speisekelch" stammt aus der katholischen Zeit, dem 13. Jahrhundert, und gehört aufgrund seines Gewichtes und seiner Größe zur Form der Reliquienkelche, gleichviel, ob im 15.Jahrhundert eine Reliquie in seinem Knaufe verwahrt ward oder nicht. Er befindet sich in den Sammlungen der Gedenkhalle als wertvolle Leihgabe der Görlitzer Peterskirche.

Wie mag der von Ferdinand I. und dem Herzoge Alba über Görlitz verhängte Kirchenraub die Bürger der Stadt angemutet haben, nachdem erst neun Jahre zuvor derselbe Ferdinand in Görlitz geweilt, die Peterskirche besucht, und von ihrem Anblicke so ergriffen war, dass er gleich ein Bild von ihr zu haben wünschte!

Wohl jede Krypta umfängt den Besucher mit einer Art von gruseliger Scheu, mit einer aus Grabeskult und Wunderglauben gemischten Luft. Waren doch die alten echten Krypten Die heutige Krypta in der Peterskirche Görlitzunterirdische Ruhestätten von Märtyrern und Heiligen, die auf die ältesten Zeiten der Kirchenbauten zurückgehen. Der Grabeskult blieb unserer Krypta sicher fern, nicht aber das geheimnisvoll Wunderbare. Sicher ist, dass der heutige Bau durch das Bedürfnis entstanden ist, die ursprüngliche Peterskirche mit ihrem Chor vorzuschieben und diesen, am abschüssigen Bergeshange durch einen Unterbau zu stützen. Die feierliche Grundsteinlegung dieses Neubaues fand am 8. Mai 1423 statt und die Weihe unsrer jetzigen Krypta erfolgte 1432. Die Hauptsäulen sind dieselben, die den Chor der Oberkirche tragen, aber das Mittelschiff ist durch eine neue mittlere Pfeilerreihe nochmals gestützt, so dass der Unterbau aus vier Schiffen besteht. Die Krypta enthält innen wie außen noch oft beachtete Merkwürdigkeiten: Im Inneren eine Säule mit einem Fries, die einem Manne mit Zipfelmütze zeigt, der mit Hunden, Löwen und anderen Tieren eine Kette bildet und an einem Strebepfeiler eine Gruppe von Affe und Schwein, die auf Darstellung verwerflicher Trunksucht deutet. Über ihrem Südeingange befinden sich sechs eingemauerte Töpfe, die sicher nicht auf einen "früheren Topfmarkt" deuten, sondern viel tieferen Sinn haben.

Stammt unsere heutige Krypta von 1423- 1432, so ist es sicher, dass die Verbindung mit St. Georg, dem sie geweiht ist, auf weit ältere Verhältnisse zurückgeht. Von einer alten Krypta, wie von einer  Burgkapelle kann kaum die Rede sein, aber einige Urkunden und Berichte lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass bereits vor dem ältesten Bau der Peterskirche hier eine Kapelle, St. Georgii, stand, die schon 1379 erwähnt wurde. Als die Deutschen unter Gobieslaus 1131 aufs neue den Burgberg befestigten, brauchten sie eine nahe  Erbauungsstätte vor Not und Kampf. Die Peterskirche aber wurde erst 100 Jahre später gegründet. So entstand wohl eine Rundkapelle deren Rundung noch heute an der Nordwand der Krypta zu sehen ist, vor der die Weiterführung des nördlichsten Schiffes halt gemacht hat, wie die alte Kirche selbst, in ihrem Ostabschlusse, der sonst in seiner geradlinigen Gestalt, den die Krypta birgt, kaum erklärbar wäre. Die neue Krypta verschlang die alte Kapelle, aber ihr Name blieb!

Quelle für Text und Bilder: "StadtBILD Jahresbuch 2003" mit freundlicher Genehmigung vom StadtBILD-Verlag, Görlitz.

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Programmkino Camillo

24.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

DOKUMENTATION ÜBER DIE DEUTSCH-POLNISCHE   VERGANGENHEIT

UM 1945 AM  BEISPIEL DER FAMILIE DER REGISSEURIN

WELTPREMIERE VOM 4. – 8. MAI 2011 AUF DEM 8. NEISSEFILMFESTIVAL
IM DEUTSCH-POLNISCHEN DREILÄNDERECK

ES WIRD AUFGEFÜHRT

ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

aber das Leben geht weiterEs werden drei polnische und drei deutsche Frauen verschiedener Generationen porträtiert, deren Schicksale in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mittelbar zusammenhängen. Über die Porträts wird die wechselhafte deutsch-polnische Geschichte persönlich fassbar – von den schrecklichen Vorkommnissen und den deutschen Verbrechen am Ende des Krieges über die Vertreibung der Deutschen aus dem heutigen Polen bis hin zu einer jahrzehntespäteren vorsichtigen Annäherung der Staaten und Bürger werden die Erlebnisse der Frauen vorgestellt.

Vorstellung und Filmgespräch im Camillo am 7.Mai um 17.30 Uhr.
Es werden dazu die Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies sowie die Mitwirkenden Hertha Christ und Ilse Kaper anwesend sein

Termin:
Samstag, 7. Mai 2011 | 17.30 Uhr
(bundesweiter Kinostart 19.5. 2011)

Programmkino „Camillo“ des Camillo e.V
Handwerk 13 • 02826 Görlitz

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Lebenswege ins Ungewisse.

14.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Schlesisches Museum zu Görlitz | Lebenswege ins Ungewisse

Lebenswege ins Ungewisse. Die Geschichte von Görlitz/Zgorzelec im 20. Jahrhundert ist die Geschichte vom Kommen und Gehen der Menschen. Die neue Ausstellung schildert ihre Gründe und Erfahrungen und lässt ein Panorama der deutsch-polnischen Zeitgeschichte entstehen. Ein Beitrag des Schlesischen Museums zu Görlitz und des Muzeum Luzyckie in Zgorzelec zur 3. Sächsischen Landesausstellung.

Das Kommen und Gehen der Menschen, meist erzwungen, manchmal freiwillig, bestimmte das Leben in der deutsch-polnischen Doppelstadt an der Neiße in der jüngsten Vergangenheit. Seit acht Jahrzehnten durchlaufen immer wieder Wellen der Migration die Stadt, veranlasst durch Diktatur und Krieg, Flucht und Vertreibung, gesellschaftliche und wirtschaftliche Umwälzungen.

Verfolgung, Vertreibung und Internierung begannen in der Zeit des Nationalsozialismus. In der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Görlitz einen dramatischen Wechsel seiner Bevölkerung. Die Stadt wurde durch die neue Grenze zerschnitten, die Deutschen mussten ihre Häuser im Ostteil verlassen, und es entstand Zgorzelec mit einer neu angesiedelten polnischen, griechischen und makedonischen Bevölkerung. In den westlichen Stadtteilen suchten Tausende deutscher Vertriebener Zuflucht. Die sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft trieb viele Menschen aus dem Land, anderen boten neue Industrien eine Lebensperspektive. Seit der Wende 1989/90 ist die Entwicklung von Görlitz und Zgorzelec erneut durch starke Bevölkerungsbewegungen geprägt. 

In der Ausstellung kommen Deutsche und Polen zu Wort: Sie waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, sie kamen, um ihr Glück zu suchen, oder sie gingen weg, weil sich ihnen hier keine Chance für ein freies und gutes Leben bot. Aus Interviews, historischen Aufnahmen und Erinnerungsstücken entsteht ein lebendiges Panorama deutsch-polnischer Zeitgeschichte an der Neiße.

Mehr Informationen zur Landessausstellung unter www.landesausstellung-viaregia.museum

Ausstellung vom 21.5.2011 – 25.3.2012 im Schlesischen Museum zu Görlitz.

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via regia – Straße der Arten

12.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

NashornWie reist ein 2 Tonnen schweres Nashorn quer durch Europa? Die Kartoffel eine exotische Zierpflanze? Was treiben tausende Rinder auf einer Handelsstraße? Und was hat eine polnische Schildlaus mit der via regia zu tun?

Auf der Handelsstraße transportierte der Mensch Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen nach Ost und West. Als Handelswaren, Nahrungsmittel und blinde Passagiere beeinflussten sie die Landschaften und das Leben ihrer Bewohner.

Im Mittelpunkt der Ausstellung "via regia – Straße der Arten", die vom 21. Mai bis 31. Oktober 2011 im Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz gezeigt wird, stehen die Biologie und Kulturgeschichte bestimmter Pflanzen und Tiere der Region. Dem Besucher begegnen dabei seltene Exponate und ungewöhnliche Geschichten wie die vom Indischen Panzernashorn Clara, das im 18. Jahrhundert als Besucherattraktion in vielen europäischen Städten zur Schau gestellt wurde.

Aus der Welt in die Lausitz
Anschaulich zeigt die Ausstellung, auf welchem Weg heimisch geglaubte Arten hierher gelangten. So ist der Lausitzer Karpfen als kulinarische Spezialität weit bekannt, doch keineswegs ist er ein Einheimischer. Denn erst seit dem Mittelalter wird der aus Asien stammende Fisch in den Teichen der Lausitz kultiviert. Ebenfalls als Nahrungsmittel wurden große Rinderherden aus Polen und der Ukraine bis nach Thüringen getrieben. Dass man durch "Blau machen" reich werden kann, verdankt Görlitz dem West-Ost-Handel einer Färberpflanze – dem Waid. In entgegengesetzter Richtung machte eine polnische Schildlaus als rotes Gold Karriere. Aber auch Rückschläge mussten in Kauf genommen werden, als der Versuch scheiterte, die Seidenraupenzucht in der Region zu etablieren. Noch heute zeugen die in Asien beheimateten Maulbeerbäume von der Zeit, in der sie zur Ernährung der Seidenspinnerraupen angepflanzt wurden.

Ganz erfolgreich hingegen verlief die Einführung der Kartoffel aus Amerika. Bereits 1591 wurde sie als Zierpflanze im kurfürstlichen Garten geschätzt, kommt als sächsische Leib- und Magenspeise aber erst seit rund 250 Jahren auf den Teller. Viele Pflanzen waren zuerst in den Kloster- und Apothekergärten zu finden. Nicht immer war darunter ein Kraut gewachsen, das gegen unerwünschte Durchzügler oder heimliche Einwanderer half. Denn ohne Einladung kamen Krankheitserreger in die Region und hinterließen Elend und Schrecken. Aber auch die Eier von Schädlingen wurden und werden in alle Himmelsrichtungen verschleppt. Die Wanderung entlang der via regia ist also nicht abgeschlossen – wer weiß, wen Sie gerade im Profil Ihrer Schuhsohle transportieren? Mönche beim Ernten

Regionen verbinden
Bis heute trägt die via regia zum Austausch verschiedener Regionen bei. Als Partner der 3. Sächsischen Landesausstellung "via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung" realisiert das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz seine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Stadt Zgorzelec. Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung: Investition in Ihre Zukunft.

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Quelle: StadtBild  | Ausgabe April 2011 

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KONZERTE IN DER KREUZKIRCHE

11.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Kreuzkirche Görlitz

KONZERTE IN DER KREUZKIRCHE

Passionsmusik zur Sterbestunde Jesu

Karfreitag, 22.April, 15.00 Uhr in der geheizten Kreuzkirche mit Björn Werner, Bariton; dem Akademischen Chor der Hochschule Görlitz/Zittau und des Internationalen Hochschulinstituts Zittau

Leitung: KMD Prof.Dr.N Bethge Der Eintritt ist frei, um eine Ausgangskollekte wird gebeten

Johannes Passion
Sonntag, 17. April, 18.00 Uhr in der geheizten Kreuzkirche Görlitz: Aufführung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach singt der Görlitzer Bach-Chor.

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Granitabbaumuseum Königshain

11.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz, Lausitz

Steinarbeiter

Hört von schwerer Arbeit im Steinbruch!

Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Zwischen 1844 und 1975 brach hier die Steinbruchindustrie Granitgestein, das sich sehr gut verarbeiten ließ. Beim Bau des Görlitzer Neißeviadukts und des Berliner Reichstages fanden Werksteine aus Königshain Verwendung.

Das Granitabbaumuseum Königshain eröffnet die diesjährige Saison. In einem ehemaligen Sozial- und Verwaltungsgebäude könnt Ihr Euch über die schwere Arbeit in den Steinbrüchen informieren.

Termine:
Sonnabend, 16. April, um 14.00 Uhr (Saisoneröffnung)
Montags bis Freitags | 10 Uhr – 15 Uhr
Samstags, Sonntags | 14 Uhr – 17 Uhr

Dorfstraße 163b, 02829 Königshain
Tel. (035826) 6 01 27
Anmeldungen auch über (035828) 88700

Eine Filmreise entlang der via regia

Über die 3. Sächsische Landesausstellung "via regia", die vom 21. Mai bis 31. Oktober 2011 in Görlitz stattfindet, habe ich schon mehrfach berichtet. In Sachsen wurde die "strata regia" schon 1252 urkundlich erwähnt. Es war dereinst ein bedeutender Handelsweg, der, aus der Ukraine kommend, die Städte Krakau und Frankfurt a. M. miteinander verband und sich bis nach Spanien zog.

Via Mobil on TourAls rollender Botschafter der 3. Sächsischen Landesausstellung war das Via Mobil fast fünf Monate quer durch Europa unterwegs. Auf der  Kulturstraße  des Europarates hat es dabei von Santiago de Compostela bis Kiev fast 10.000 km zurückgelegt und fünf Länder durchquert.

In jedem Land war ein Filmemacher an Bord, die die Reise dokumentiert und eindrückliche und bewegende Porträts der Menschen und des Lebens entlang der Straße geschaffen haben. Die fünf Dokumentarfilme werden während der Landesausstellung „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“ in Görlitz gezeigt.

Seit  März  2011  besucht  das  Via  Mobil  Schulen in  Sachsen,  Brandenburg,  Polen  und  Tschechien. Ausgestattet mit Informationen zur Via Mobil Tour, macht es auf die Landesausstellung aufmerksam. Ausgehend  von der  Lebenswelt  der  Schüler  wird  untersucht,  warum  sich  Menschen  auf  den  Weg  machen  oder welche  Erwartungen  sie  an  das  Reisen  oder  Begegnungen  mit  Anderen  und  Anderem  haben  –  heute  und  vor  800  Jahren.  Die  Schüler  begegnen  Fremden  und  Vertrauten,  Händlern  und Herrschern, mittelalterlichen Gauklern und modernen Megastars – und sich selbst. 

Aktuelle Informationen zur 3. Sächsischen Landesausstellung  unter
www.landesausstellung-viaregia.museum und
www.viaregia.europastadt.org

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Palast-Theater

5.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

THE METROPOLITAN OPERA NEW  YORK

ZEIGT LIVE IM PALAST-THEATER GÖRLITZ

ROSSINI’S LE COMTE ORY

Metropolitan

(Gesang: Französisch; Untertitel: Deutsch; ca. 205 Min.)

Die Kreuzritter hatten im „heiligen Land“ viele Gefahren zu bestehen, aber auch ihre daheim gebliebenen Frauen waren allerlei Bedrängnissen ausgesetzt. Liebeshungrige Ritter, wie der berüchtigte Comte Ory, machten sich die Abwesenheit der Männer zunutze und unternahmen die verwegensten Versuche, sich an die „Strohwitwen“ heranzumachen. Graf Ory bediente sich dabei eines besonders frechen Tricks: er erschien bei seinen Eroberungs-Touren im Gewand der Geistlichkeit, mit sicherem Instinkt die enge Nachbarschaft des Frommen mit dem Erotischen ausnützend. Als er und seine gleichgesinnten Kumpane schließlich in weiblicher Verkleidung, als Nonnen und Pilgerinnen kostümiert, ins Haus der tugendhaften Gräfin Formoutiers eindringen, erreicht die Handlung ihren burlesken Höhepunkt. Keine andere Oper Rossinis enthält Szenen von ähnlicher Frivolität, manches daraus erscheint wie ein Abbild aus Boccaccios Decamerone. Der mit olympischer Heiterkeit gesegnete Rossini vermochte sogar dem Zeitalter der Kreuzzüge, bekanntlich ein düsteres Kapitel der Weltgeschichte, eine humoristische Note abzugewinnen.

Le Comte Ory (1828) ist das erste Originalwerk, das Rossini für die Pariser Oper komponierte, allerdings hat er darin – nach alter Gewohnheit – Teile aus einer kurz davor geschriebenen Oper, Il Viaggio a Reims, eingefügt. Das Werk, das brillante Musik enthält – Glanzstücke sind die Trinklieder der Ritter und das geniale Buffoterzett aus dem zweiten Akt –, steht bereits am Ende von Rossinis Opernschaffen, es folgt danach nur noch der Guillaume Tell.

Die Frage, warum diese musikalische Kostbarkeit nur selten auf der Bühne – und auch auf Tonträgern – erscheint, erklärt sich vor allem daraus, daß es nur wenige Tenorsänger gibt, die sich für die immens schwierige Titelpartie des Werks eignen. Rossini hat die Rolle des verliebten Grafen jenem tenoralen Typus angepaßt, der zu dieser Zeit in der Pariser Oper tonangebend war: hell, geschmeidig, mit leichter, falsettbetonter Höhe, die mehrmals über die Marke des hohen C hinausgeht. Der phänomenale Tenor Adolphe Nourrit war der erste Sänger dieser Partie. Die deutsche Rossini-Metropole Bad Wildbad hatte für ihre szenische Aufführung aus dem Jahr 2002, deren Bühnenmitschnitt hier vorliegt, zwar keinen Nourrit, aber immerhin ein kleines Tenor-Wunder zur Verfügung: den wallisischen Tenor Huw Rhys-Ewans, der alle Schwierigkeiten bravourös meistert und zudem die Partie mit Eleganz und Unwiderstehlichkeit ausstattet. Neben diesem sympathischen Filou zeichnen sich der Bassist Luca Salsi (Raimbaud) und die beiden koloraturkundigen Damen Linda Gerrard (Gräfin) und Luisa Islam-Ali-Zade aus. Gut geschulte, klangvolle und unverbrauchte Stimmen, zu denen – in einer kleinen Rolle – auch jene von Sofia Solvij zählt. Für die Partien der Rogonde und des Erziehers (Gouverneur) standen in Bad Wildbad leider keine so guten Besetzungen bereit.

Die musikalische Gesamtleitung durch Brad Cohen spornt die Solosänger, Chor und Instrumentalisten zu lebensvoll sprühendem Zusammenspiel an. Das tschechische Orchester kann es mit italienischen Ensembles ohne weiteres aufnehmen, überhaupt erbringt die ganze Aufnahme einen Beweis für die Leistungsfähigkeit der sogenannten „kleinen Bühnen“.

Clemens Höslinger, www.klassikheute.de, September 10, 2007

Termin: 
Samstag, 9. April 2011 |Beginn 19.00 Uhr | Einlass 18.30 Uhr 
Jakobstrasse 16 • 02826 Görlitz

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Schöne Aussicht für Gottlieb Ludwig Demiani

25.03.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Demianidenkmal

Gottlob Ludwig Demiani,

Jurist und Politiker mit weitsichtigen Visionen, wurde von   König Wilhelm IV.    im Jahre 1844 in das Amt des Oberbürgermeisters von Görlitz berufen.

Ihm zu Ehren schuf Johannes Schilling ein Denkmal, das am 8. Juli 1862 auf dem Görlitzer Marienplatz enthüllt wurde. Im Jahr 1959 musste Demiani in die Grünanlagen an der Freitreppe beim Kaisertrutz umziehen. Der Standort war aber so versteckt, dass kaum ein Tourist das Denkmal findet.

Nun, nach der Neugestaltung im Umfeld des Kaisertrutzes soll der ersten Görlitzer Oberbürgermeisters Gottlieb Ludwig Demiani erneut umziehen, und zwar an den  repräsentativeren Standort links neben dem Kaisertrutz vor der Balustrade.

Im Sockel des Denkmales befand sich eine Kartusche mit Unterlagen aus den Jahren 1934 und 1959, jedoch nichts aus dem Jahre 1862. „Wider Erwarten wurde bei den Abbruchsarbeiten keine Grundsteinurkunde aufgefunden", gibt ein Vermerk aus dem Jahr 1934 Auskunft. Den Dokumenten von 1959 war zu entnehmen, dass sich die zweite Versetzung des Demiani-Denkmals aus verkehrstechnischen Gründen ergab. Auf dem Demianiplatz wurde zu diesem Zeitpunkt die zentrale Omnibushaltestelle angelegt.

Die aus Kupfer bestehende Kapsel wird neu mit einer Sächsischen Zeitung, einem Amtsblatt der Großen Kreisstadt, einer Bauzeichnung, einem Satz Euro-Münzen sowie einem Schreiben, das auf aktuelle städtische Ereignisse hinweist, befüllt und verlötet in den Sockel des Denkmals eingebracht.

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Zehn Jahre Camillo-Kino in Görlitz

Ursprünglich war ein soziokulturelles Zentrum im ehemaligen Kühlhaus in Weinhübel geplant, der Verein "SozioKulti Kühlhaus e.V." wurde 1995 gegründet. Aber verschiedene Hindernisse ließen das Vorhaben scheitern. Übrig blieb der Verein, der Ende der neunziger Jahre im Apollo einige Konzerte junger  Bands, Kleinkunstveranstaltungen, Theater, Filmvorführungen und vieles mehr organisierte.

Mit der Zeit zogen sich immer mehr Mitglieder aus der Vereinsarbeit zurück. Die Verbliebenen konnten den Umfang der Aktivitäten nicht mehr aufrecht erhalten. Nach einigen Überlegungen, wie es nun weitergehen Programmkino Camillo in Görlitzsoll, kam die Idee auf, ein Programmkino zu eröffnen. Ein Programmkino ist ein kleineres Kino, in dem  künstlerisch anspruchsvolle Autorenfilme gezeigt werden.

Auch im Görlitzer Programmkino sollten ausgesuchte Filme gezeigt werden, die im Görlitzer Palasttheater nicht vorgeführt werden. Man wollte das Programm selbst bestimmen. Anspruchsvoll sollte es sein, künstlerisch hochwertig, thematisch interessant und abseits vom Alltäglichen. Und natürlich sollte endlich ein fester Veranstaltungsort etabliert werden.

Im September 2000 war es dann endlich soweit, das Kinocafé eröffnete. Programmkino Camillo in GörlitzGenauer gesagt öffnete zunächst das Café, das Kino befand sich noch in der baulichen Endphase und öffnete erst im November 2000. Dennoch  fanden zwischenzeitlich erste Kinoveranstaltungen statt, und zwar unter  einfachsten Bedingungen im Foyer des Hauses.

In der Anfangszeit des Kinos mussten die Betreiber sich mit vielen Sachen vertraut machen:"Wir wussten wenig und wollten viel", erinnern sie sich heute zurück. Vor allem die technischen Details der Projektion mit den Filmgeräten aus den fünfziger Jahren waren ihnen fremd. Diese Programmkino Camillo in GörlitzGeräte – technisch etwas nachgerüstet – rattern noch heute fast täglich im Camillo die Filme runter, und das nun seit über 10 Jahren! Zunächst standen sie frei im Raum, jeder konnte dem Vorführer auf die Hände sehen. Heute aber stehen  sie in einem Vorführhaus, schallgedämpft wegen der Geräuschbelastung. Die Geräte sind all die Jahre geblieben, die Filmvorführer aber haben in den vergangenen Jahren gewechselt.

Ja, das kleine Programmkino Camillo im Handwerk 13, mitten in der Görlitzer Altstadt, hat es geschafft. Zehn Jahre voller interessanter Veranstaltungen: Dokumentarfilmwoche, Filmtage, Regisseure als Gäste zum Film, Diskussionsrunden, Vorträge und Gespräche zu einzelnen Thematiken, Ausstellungen zum Film, Filmfestivals, Sommerkino, Kinderkino, Filmklassiker, Filmcafé am Nachmittag, Film mit passenden Essen…und natürlich das regelmäßige Kinoprogramm. Alles in allem eine intensive Zeit, sehr viel Ehrenamt, sehr viel Engagement, auch Bangen und Hoffen und weiter machen.

Das Camillo wird jedes Jahr von 4 000 bis 5 000  Gästen besucht. Das reicht natürlich nicht aus, um  kostendeckend zu arbeiten. Ohne Helfer, die ehrenamtliche tätig sind, ohne Praktikanten und nur stundenweise  beschäftigte  Filmvorführer, könnte das Camillo nicht überleben. Frau Carmen Neumann ist von Anfang an dabei:"Man kann immer nur ein  paar Monate nach vorn blicken, weiter nicht."

Nun, zum 10jährigen Kino-Geburtstag, gibt es eine Veranstaltungsreihe. Zehn Themen werden bis Ostern einen Querschnitt durch zehn spannende Camillo-Jahre ziehen. Es gibt eine Ausstellung, Livemusik  und – wie kann es anders sein – natürlich Filme.

Und ein Geschenk hat das Geburtstagskind Programmkino Camillo auchProgrammkino Camillo in Görlitz bekommen:  Eine neue Bestuhlung! Gepolsterte Klappstühle, die schon in Görlitz Geschichte gemacht haben. Es ist das alte Gestühl aus dem Theater, vor Jahren ausrangiert, neu aufgearbeitet und frisch bezogen, das jetzt in leuchtendem Rot unseren Kinosaal schmückt.

Viel Glück, Frau Neumann, für die nächsten zehn Jahre!

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100 Jahre Görlitzer Synagoge

2.03.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Synagoge Görlitz

GÖRLITZ FEIERT


100 JAHRE

SYNAGOGE


Der Bau der Synagoge für die jüdische Gemeinde in Görlitz dauert von 1909 bis 1911. Am 7.3.1911 konnte die feierliche Weihung stattfinden. Als einzige Synagoge weit und breit hatte in Görlitz die Pogromnacht am 9. November 1938 nur geringe Schäden angerichtet.

In diesem Jahr soll am 13. März mit einer Festveranstaltung an die Synagogen-Weihe erinnert werden. Vor Beginn der Festveranstaltung um 16.00 Uhr kann die Synagoge von 11.00 bis 13.00 Uhr besichtigt werden.

Eine jüdische Gemeinde gibt es in Görlitz nicht mehr. Seit 1963 ist die Stadt Görlitz Eigentümerin des Gebäudes. Nachdem es in den 1990er Jahren umfangreich vor dem Verfall gesichert wurde, steht das frühere Gotteshaus für Veranstaltungen zur Verfügung.

Veranstaltungsplakat und Info-Fleyer gibt es hier.

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CAVEMANN

11.02.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

CAVEMAN

CAVEMANN


ERINNERST DU DICH AN

DEIN ERSTES MAL?

in der Landskron KULTurBRAUEREI

Keiner weiß, wie viele Besucher den Caveman mehrmals gesehen haben. Aussagen wie: „Ich war 10 Mal in der Vorstellung“ sind keine Seltenheit.  Caveman  begeistert  seit  Jahren  die Zuschauer mit seiner  Erläuterung der kleinen und  großen  Unterschiede zwischen  Mann  und
Frau. Männer sind Jäger  und Frauen Sammlerinnen – daran haben  über
10.000 Jahre Evolution nichts geändert. Wie der sympathische Höhlenmensch Caveman diesen Konflikt beschreibt, ist ein permanenter Angriff auf die Lachmuskeln.   Was der Durchschnitts-Mann schon  immer
vermutet hat, weiß Caveman aus erster Hand: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Caveman das befremdliche Universum der Sammlerinnen, beobachtet dabei mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick aber auch die Lebensweise des Jägers. So entsteht etwas, das den Humor auf eine neue Evolutionsstufe hebt. Seit Sommer 2000 ist das fesselnd komische Stück von Rob Becker ein Dauerbrenner auf deutschen Bühnen. Alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen, dürfen Caveman nicht verpassen: Caveman ist besser als jede Therapie, denn das Stück schärft den Blick und stählt die Lachmuskeln – bei Jägern und Sammlerinnen gleichermaßen versteht sich.

Termin
Freitag,   18. Februar 2011 | Beginn: 20.00 Uhr
Sonntag, 20. Februar 2011 | Beginn: 20.00 Uhr

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Giora Feidmann und Gershwin Quartett in Görlitz

16.01.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

 2Giora Feidmann und Gershwin Quartett in der Görlitzer Kreuzkirche

                        …verschmelzen zwei grandiose Meister ihres Faches.

Die weltweit gefeierte Klarinette von  GIORA  FEIDMAN,  Inbegriff des Klezmers und wichtigster Interpret  zeitgenössischer  Musik, lässt  die  traditionelle  Musik  der osteuropäischen Juden mit Jazz, Klassik, Tango u. a. Musikrichtungen verschmelzen. Auf dem neuen  Programm  stehen  klassische Werke   von   Mozart,   Schubert, Gershwin,   Piazzolla   und   Villa-Lobos wie auch zeitgenössische israelische Werke aus der Feder der renommierten Komponisten Ora  Bat  Chaim  und  Gil  Aldema sowie ausgewählte Klezmer Stücke.

„Ich vermittle anderen meine innere  Stimme,  eine  Idee,  ein  Gefühl… Ein Klezmer spielt nicht, er singt.  Musik  wird  an  jedem  Ort der  Welt  verstanden, von allen Menschen, gleich welcher Religion, Hautfarbe oder
Sprache“ (Giora Feidman).

Erleben Sie am 19. Januar in Görlitz einen akustischen Höhenflug, bei  dem Sie als Zuhörer fliegen und am liebsten nie ankommen würden. Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten bei  www.eventbuero.com!

Termin 
Mittwoch 19. Januar 2011 | 20.00 Uhr
in der Kreuzkirche zu Görlitz

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The Big Chris Barber Band in Görlitz

12.01.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

The Chris Barber Band

Schon in den 50ern zählten sie zu den ganz großen Dixielandmusikern. Jetzt kommen sie mit ihrer Jubiläums-Gala 2010 auch nach Görlitz, Johannes-Wüsten-Straße 23a:

THE BIG CHRIS BARBER BAND

Donnerstag, 13. Januar 2011 | 20:00 Uhr

 

Im Wichernhaus wird der über 70-jährige zusammen mit The Big Chris Barber Band modernen Blues und Rock zelebrieren.

Chris Barber hat mit seiner Musik bereits The Beatles und The Rolling Stones inspiriert. Und auch heute noch orientieren sich namenhafte Musiker an ihm.

Freunde der Jazzmusik werden voll auf ihre Kosten kommen. Mit seinen zehn Musikern wird Chris Barber das Publikum mit alten und neuen Titeln begeistern. Dixie aus den 20ern, Jazz-Evergreens und Bluesmusik wird für alle Anwesenden zu einem Ohrenschmaus.

Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen und Konzertkassen.

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DAS WEIHNACHTSFEST DER ROCKMUSIK 2010

18.12.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Kulturbrauerei Görlitz

DAS WEIHNACHTSFEST DER ROCKMUSIK 2010

Es gäbe allen Grund, das Jahr mal ruhig ausklingen zu lassen. Doch das ist die Sache von Toni Krahl, Fritz Puppel, Klaus Selmke, Manfred Hennig und  Joro  Gogow  nicht. Vor Jahren schon haben sie, damals mit ihren Freunden von Keimzeit,  das „Weihnachtsfest  der  Rockmusik“  aus  der Taufe gehoben. Weihnachten, wie sie es sehen: Weniger Lametta, süße Engelein und weißbärtige Männer, die Kinder mit Ruten verhauen. Dafür Wärme, Nähe und Besinnlichkeit. Sich mal Zeit für den anderen nehmen, einander zuhören, zusammen Dinge tun, die sonst im Streß untergehen. Dieses Weihnachten ist ja doch mehr als das große Fest des Konsums, zu dem es die Kaufhauskonzerne gerne machen wollen. Die City-Weihnachtstour bringt natürlich den üblichen Kick Rock, aber auch etliche Ruhepunkte zum Seele-Baumeln-Lassen. Und weil City nicht City wären, wenn sie sich zum Anlass nicht ein besonderes Geschenk ausgedacht hätten, steht als spezieller Gast auf der Weihnachtstour Dirk Michaelis mit auf der Bühne. Der charismatische Sänger wird mit seinen gefühlvollen Rockchansons die raue Schale von CITY schmelzen lassen. Auf dem bunten Teller des Programms die größten Hits von CITY und Dirk Michaelis, und natürlich werden auch X-mas Klassiker, die jeder kennt, gerockt.

Termin
Montag, 27. Dezember 2010
Einlass: 19.30 Uhr | Beginn: 21.00 Uhr | VVK: 19,95 EURO inkl. Gebühr
in der Landskron KULTurBRAUEREI

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Schlesisches Museum

1.12.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Schlesisches Museum Görlitz

VON ANDREASTAG BIS LICHTZEPTER

WEIHNACHTEN IN SCHLESIEN

Weihnachtsausstellung
27.11.2010 bis 30.1.2011

Um kein anderes Fest im Jahreskreis haben sich so viele Bräuche und Traditionen entwickelt wie um das Weihnachtsfest. So gab und gibt es auch in Schlesien in den einzelnen Regionen und Städten ganz verschiedene weihnachtliche Dekorationen, Naschereien und Bräuche. Lassen Sie sich einladen zu einer kleinen Reise durch das weihnachtliche Schlesien und gehen Sie zusammen mit dem Lauf der Girlande durch eine Vielzahl regionaler Besonderheiten, Geheimnisse und Überraschungen.

Während des Schlesischen Christkindelmarktes
vom 3. – 12.12.2010:
ist der Eintritt ins Museum frei
gibt es zusätzliche Verkaufsstände im Untermarkt 4 und im Schönhof

www.schlesisches-museum.de

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Görlitzer-Finck-Preis

24.11.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Erste Verleihung Görlitzer-Finck-Preis

Am Dienstag, 30. November 2010 wird 19.00 Uhr in der NeisseGalerie die feierliche Verleihung des Görlitzer-Finck-Preises an den ersten Preisträger dieses neuen regionalen Humorpreises stattfinden!

Wer der Nominierten es in diesem Jahr sein wird, bleibt bis zum nächsten Dienstag, wenn der/die Preisträger/in den von Metallbildhauer Uwe Lehmann gestalteten Preis verliehen bekommt, noch ein wohl gehütetes Geheimnis.

So laden wir hiermit herzlich zur Preisverleihung ein, der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Nur Humor sollte man mitbringen! Lassen wir Görlitz zu einer Stadt des Humors werden! Wenigstens im Nachhinein, wenn’s schon aktuell immer sehr wenig zu Lachen gibt!

www.neissegalerie.de

Michael Hirte in Görlitz

18.11.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Michael Hirte in Görlitz

DER MANN MIT DER MUNDHARMONIKA

MICHAEL HIRTE – LIVE

In  der  RTL-Castingshow „Das  Supertalent“  begeisterte er mit  seiner  Version  von  „Ave  Maria“  auf Anhieb  die  Zuschauer  und  Juroren.  Nachdem  Michael  Hirte  die Show  als  Sieger  verließ,  eroberte r   die   Herzen   eines   Millionen-Publikums im Sturm. Egal ob Pop oder Klassik: Allein  mit  seinem Mundharmonika-Spiel verzaubert der  Brandenburger die Massen. Pünktlich vor  Weihnachten  2008 erschien   sein   Debütalbum  „Der Mann  mit  der  Mundharmonika“ mit  zwölf  Songs,  darunter  „Stille Nacht“, „Amazing  Grace“  und  der Klassiker „Aber Heidschi Bumbeidschi“.  Dieses  verkaufte  sich  inzwischen über 800.000-mal. Im Jahre 2009 hat Michael zwei weitere Alben wie „Der Mann mit der Mundharmonika 2“ und  Einsamer Hirte &  die  schönsten  Weihnachtslieder“  veröffentlicht.  Er  erhielt  die "Goldene Henne“ in der Kategorie Musik 2009, den „Live 2009“ Preis aus Innsbruck für Behinderte Menschen, die durch ihren Lebensmut etwas  erreicht  haben.  Seit  2009 war Michael Hirte gemeinsam mit der  Ostrock-Band  „Puhdys“  und zwei weiteren erfolgreichen Tourneen  unterwegs.  Mittlerweile  ist „Der Mann mit der Mundharmonika“ aus der Deutschen Musikszene
nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 2010  steht  zum  einen  die „Frühlingsfest   der   Volksmusik“   Tournee  an,  wo Michael auf Tour mit OSTROCK  Klassik  geht. Bei seiner Weihnachtstour   2010   wird  „Der Mann  mit  der  Mundharmonika“ auch in Görlitz einen Live-Auftritt haben.  Unterstützt  wird  Michael Hirte  von  der  Sängerin  Simone Oberstein.

Termin: 
Donnerstag 25. November 2010 | Landskron KULTurBRAUEREI
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
VVK: 32,45 EURO

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Wichernhaus, Görlitz

17.11.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

Moya Brennan im Görlitzer Wichernhaus

  IRISH CHRISTMAS TOUR 2010

Die Irin Moya Brennan,  -  Stimme der Kultband “Clannad”  und First Lady  der  keltischen  Musik  –
kommt mit ihrer  beliebten „Irish Christmas  Tour“  endlich  wieder nach  Deutschland!  Die speziell für   die   besinnliche   Jahreszeit entwickelte  Show  versetzt  den Zuhörer    in    vorweihnachtliche
Stimmung und lässt ihn in  jener oftmals  hektischen  Zeit  kurz  innehalten  und  den  Alltagsstress vergessen…

Moya’s  Konzertrepertoire besteht aus einer großen Auswahl von traditionellen Europäischen und  Irischen  Weihnachtsliedern, einigen „Clannad“ Songs sowie diversen Lieder ihrer Solo-Alben und ihrer Filmmusik-Kompositionen. Begleitet von ihrer außergewöhnlichen,  vierköpfigen  Band,
präsentiert  Moya  in  Instrumentalstücken zudem gerne ihre Virtuosität an der Harfe.

Kommen Sie ins Wichernhaus in Görlitz, um Moya Brennan live zu erleben! Bestellen Sie noch heute Karten bei www.eventbuero.com

27. November 2010 um 19.30 Uhr

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The International Guitar Night 2010

17.11.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Kulturelles in Görlitz

The International Guitar Night 2010

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