Die hellen Tage

27.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

Die hellen Tage

"Sind wir als Erwachsene nichts als das Ergebnis
unserer Kindheit oder befreien wir uns irgend-
wann von ihr?"  

In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.
Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.

Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.

Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.

Zur Autorin:
2011-04-27-buch_die_hellen_tage-autorinZsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz  und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. Für ihren ersten  Roman  "Der  Schwimmer"  (2002)  wurde  sie  mit  dem  aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet.  Für die Erzählung  "Unter  Hunden" erhielt sie den Bettina-von Arnim-Preis. "Die hellen Tage" ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.

Die hellen Tage
Zsuzsa Bánk

544 Seiten (Hardcover)
02.2011 |
S. Fischer Verlag | € 21,95
ISBN 978-3-10-005222-3

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Genussvoll vegetarisch

14.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

Genussvoll vegetarischEin kulinarisches Highlight nicht nur für Vegetarier
Yotam Ottolenghis frische und moderne vegetarische Küche besticht durch spannende Kombinationen, die für außergewöhnliche Geschmackserlebnisse sorgen. In „Genussvoll vegetarisch“ präsentiert der neue Shootingstar aus England 125 innovative Rezepte aus der orientalisch-mediterranen Küche. Von karamellisiertem Fenchel mit Ziegenjoghurt über Bohnen-Burger, Zitronen-Auberginen-Risotto oder grünem Couscous bis hin zu Feigen mit Basilikum, Ziegenkäse und Granatapfelsirup – alle Gerichte sind zu 100% vegetarisch, einfach nachzukochen und außerordentlich schmackhaft!

Praktisch, schön und elegant
Die praktische Gliederung des Buches nach Hauptzutaten von verschiedenen Gemüsesorten über Salate, Kräuter, Hülsenfrüchte und Getreide bis zu Pasta und Früchten erleichtert die Auswahl und hilft das passende Gericht für jeden Geschmack zu finden. Der besondere Charakter der Rezepte wird zusätzlich durch das minimalistische Layout und die stimmungsvolle Food-Fotografie unterstrichen. Ein schönes und elegantes Kochbuch, das in keiner Küche fehlen sollte!

Zum Autor:
Yotam Ottolenghi, Israeli mit deutscher und italienischer Großmutter, betreibt in London vier Restaurants, die längst zu den Kultadressen der britischen Hauptstadt zählen. Eine stetig wachsende Fangemeinde schwelgt dort in Ottolenghis kulinarischen Kreationen.

Genußvoll vegetarisch  – mediterran-orientalisch-raffiniert
Yotam Ottolenghi

288 Seiten (gebunden)
05.2010 |
Dorling Kindersley Verlag | € 24,95
ISBN 978-3-8310-1843-7
Rezension hier.

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Zehn Jahre Camillo-Kino in Görlitz

Ursprünglich war ein soziokulturelles Zentrum im ehemaligen Kühlhaus in Weinhübel geplant, der Verein "SozioKulti Kühlhaus e.V." wurde 1995 gegründet. Aber verschiedene Hindernisse ließen das Vorhaben scheitern. Übrig blieb der Verein, der Ende der neunziger Jahre im Apollo einige Konzerte junger  Bands, Kleinkunstveranstaltungen, Theater, Filmvorführungen und vieles mehr organisierte.

Mit der Zeit zogen sich immer mehr Mitglieder aus der Vereinsarbeit zurück. Die Verbliebenen konnten den Umfang der Aktivitäten nicht mehr aufrecht erhalten. Nach einigen Überlegungen, wie es nun weitergehen Programmkino Camillo in Görlitzsoll, kam die Idee auf, ein Programmkino zu eröffnen. Ein Programmkino ist ein kleineres Kino, in dem  künstlerisch anspruchsvolle Autorenfilme gezeigt werden.

Auch im Görlitzer Programmkino sollten ausgesuchte Filme gezeigt werden, die im Görlitzer Palasttheater nicht vorgeführt werden. Man wollte das Programm selbst bestimmen. Anspruchsvoll sollte es sein, künstlerisch hochwertig, thematisch interessant und abseits vom Alltäglichen. Und natürlich sollte endlich ein fester Veranstaltungsort etabliert werden.

Im September 2000 war es dann endlich soweit, das Kinocafé eröffnete. Programmkino Camillo in GörlitzGenauer gesagt öffnete zunächst das Café, das Kino befand sich noch in der baulichen Endphase und öffnete erst im November 2000. Dennoch  fanden zwischenzeitlich erste Kinoveranstaltungen statt, und zwar unter  einfachsten Bedingungen im Foyer des Hauses.

In der Anfangszeit des Kinos mussten die Betreiber sich mit vielen Sachen vertraut machen:"Wir wussten wenig und wollten viel", erinnern sie sich heute zurück. Vor allem die technischen Details der Projektion mit den Filmgeräten aus den fünfziger Jahren waren ihnen fremd. Diese Programmkino Camillo in GörlitzGeräte – technisch etwas nachgerüstet – rattern noch heute fast täglich im Camillo die Filme runter, und das nun seit über 10 Jahren! Zunächst standen sie frei im Raum, jeder konnte dem Vorführer auf die Hände sehen. Heute aber stehen  sie in einem Vorführhaus, schallgedämpft wegen der Geräuschbelastung. Die Geräte sind all die Jahre geblieben, die Filmvorführer aber haben in den vergangenen Jahren gewechselt.

Ja, das kleine Programmkino Camillo im Handwerk 13, mitten in der Görlitzer Altstadt, hat es geschafft. Zehn Jahre voller interessanter Veranstaltungen: Dokumentarfilmwoche, Filmtage, Regisseure als Gäste zum Film, Diskussionsrunden, Vorträge und Gespräche zu einzelnen Thematiken, Ausstellungen zum Film, Filmfestivals, Sommerkino, Kinderkino, Filmklassiker, Filmcafé am Nachmittag, Film mit passenden Essen…und natürlich das regelmäßige Kinoprogramm. Alles in allem eine intensive Zeit, sehr viel Ehrenamt, sehr viel Engagement, auch Bangen und Hoffen und weiter machen.

Das Camillo wird jedes Jahr von 4 000 bis 5 000  Gästen besucht. Das reicht natürlich nicht aus, um  kostendeckend zu arbeiten. Ohne Helfer, die ehrenamtliche tätig sind, ohne Praktikanten und nur stundenweise  beschäftigte  Filmvorführer, könnte das Camillo nicht überleben. Frau Carmen Neumann ist von Anfang an dabei:"Man kann immer nur ein  paar Monate nach vorn blicken, weiter nicht."

Nun, zum 10jährigen Kino-Geburtstag, gibt es eine Veranstaltungsreihe. Zehn Themen werden bis Ostern einen Querschnitt durch zehn spannende Camillo-Jahre ziehen. Es gibt eine Ausstellung, Livemusik  und – wie kann es anders sein – natürlich Filme.

Und ein Geschenk hat das Geburtstagskind Programmkino Camillo auchProgrammkino Camillo in Görlitz bekommen:  Eine neue Bestuhlung! Gepolsterte Klappstühle, die schon in Görlitz Geschichte gemacht haben. Es ist das alte Gestühl aus dem Theater, vor Jahren ausrangiert, neu aufgearbeitet und frisch bezogen, das jetzt in leuchtendem Rot unseren Kinosaal schmückt.

Viel Glück, Frau Neumann, für die nächsten zehn Jahre!

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Der erzwungene Abschied aus Schlesien

25.11.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

Der erzwungene Abschied aus Schlesien

Im vorliegenden Buch schildert der Autor seine Kindheit und Jugend in den Jahren zwischen 1935 und 1956. Es beschreibt das Leben einer Familie aus Schlesien, die sich durch die großen politischen und militärischen Veränderungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts vor gewaltige Herausforderungen und Entscheidungen gestellt sieht.

Im Buch werden zunächst die unbeschwerten Jahre der Kindheit in Breslau 1935–1943 geschildert. Der alltägliche Umgang mit den Realitäten des Nationalsozialismus wurde von dem Heranwachsenden als völlig  »normal« empfunden, weil insbesondere für die Jugend die negative und dunkle Seite des NS-Staates nicht erkennbar war.

Am 21. Januar1945 gelang es der Familie, die Festungsstadt Breslau zu verlassen. Der Autor schildert die entsetzlichen Tragödien, die sich auf den Landstraßen Schlesiens abgespielt haben. Über Hirschberg in Schlesien, Reichenbach im Sudetenland und Prag flüchtete die Familie, begleitet von Bombardierungen, Tieffliegerangriffen und anderen Kriegshandlungen nach Stachesried bei Furth im Wald in Niederbayern. Dort erlebte sie das Ende des Krieges. Im Herbst 1946 zog die Familie nach Murrhardt in Württemberg, wo der Vater eine Beschäftigung gefunden hatte. Auch die Probleme der Nachkriegszeit – Hunger, Wohnungsnot, Krankheiten, unwürdige Lebensumstände und Demütigungen werden in einprägsamer Weise dargestellt.

DER ERZWUNGENE ABSCHIED AUS SCHLESIEN -
Erinnerungen an Kindheit und Jugend

Franz Norbert Kurzidim

360 Seiten (Broschur)
Erstauflage 02.2011 | Laumann-Verlag | € 19,80
ISBN: 978-3-89960-344-6

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Ich wollte keine Frage ausgelassen haben – Gespräche mit Fluchthelfern

26.08.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

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Ich wollte keine Frage ausgelassen haben – Gespräche mit Fluchthelfern

Uwe Johnson
Herausgegeben von Burkhart Veigel

 

In den Begleitumständen, dem Bericht von seinen Erfahrungen als Schriftsteller in Ost wie West, schildert Uwe Johnson das Scheitern eines 1963 in Angriff genommenen Buches. In ihm wollte er die Arbeit von Fluchthelfern dokumentieren. Deshalb führte er mit den Mitgliedern der Gruppe Girrmann (sie half nach dem Mauerbau annähernd 1000 Menschen, die DDR zu verlassen) Gespräche über das Warum und Wie ihrer Arbeit. Diese Unterredungen wurden auf Tonband aufgezeichnet, das Projekt von Johnson jedoch abgebrochen. In den Begleitumständen erklärt er lapidar: »Ja – die Tonbänder sind gelöscht.«

Cover und Text: Suhrkamp / Insel

Hier irrte Uwe Johnson: Die insgesamt fünfstündigen Interviews mit Detlef Girrmann und Dieter Thieme haben sich erhalten, da Johnson sie ihnen zurückgab. Ihre Transkription wird hier zum ersten Mal veröffentlicht. Nun ist exemplarisch zu verfolgen, wie der Genauigkeitsfanatiker die Fakten erhebt, die er in sein Erzählen verwebt; es ist nachzulesen, was ihn am Tun der Fluchthelfer beschäftigt. Zugleich wird, ebenfalls zum ersten Mal, die Tätigkeit dieser Personen aus der Innenperspektive geschildert. Sie berichten, wie die Gruppe sich zusammenfand, erzählen von ihren Absichten, ihren Methoden, Menschen aus der DDR zu schleusen, ihrer Haltung zur DDR und zur BRD, von ihren Siegen und Niederlagen – geleitet von den Fragen des neugierigen Reporter-Schriftstellers.

247 Seiten (Leinen)
19.07.2010 | Suhrkamp / Insel | € 22,80
ISBN: 978-3-518-42151-2

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Nichts, was man fürchten müsste

9.06.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

www.kiwi-verlag.de

Ein Zweifler und Hoffender im Kreuzfeuer seiner Gedanken „Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn!“ Mit diesem Eingangssatz ist schon die ganze Theorie umrissen, mit der sich der Autor bei seinen Überlegungen über den Tod und zu Reflexionen und Rückbesinnungen auf Todesfälle in der Familie und anderswo auseinandersetzt.

Julian Barnes, brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft. Es geht um unsere Sterblichkeit, um provozierende Gedanken und aufrüttelnde Ereignisse auf dem Weg zum Ende. Eigentlich müsste man sich nicht davor fürchten. Wirklich nicht? »Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.«

Die Angst vor dem Tod treibt Julian Barnes seit seiner Jugend um, immer wieder umkreist er das Thema in seiner ganzen Unerbittlichkeit und Hoffnungslosigkeit, denn er glaubt nicht an Gott, vermisst ihn aber. Neugierig und um Erkenntnis bemüht sucht er in der Kunst und in der Literatur, in den Naturwissenschaften und in der Musik nach Antworten.

Doch Julian Barnes ist Romancier, deshalb entwickelt er seine Gedanken aus Personen und Handlung. Und so erzählt er auch die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes ­ von den originellen Großeltern, der herrischen Mutter, dem in sich gekehrten Vater, dem besserwisserischen Philosophen-Bruder und dem belesenen, an den Künsten interessierten Julian. Seine wahren Angehörigen und Vorfahren sind für Julian Barnes allerdings nicht die Mitglieder einer englischen Lehrerfamilie, sondern Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Mit ihnen erörtert er scharfsinnig und verängstigt, flapsig und tröstlich, ironisch und ernsthaft die Angst vor dem Treppenlift, den Blick in den Abgrund, das Wie und Wo und Wann. Und hat ein aufregendes Buch geschrieben.

Nichts, was man fürchten müsste
Julian Barnes

336 Seiten (gebunden)
18.03.2010 | Kiepenheuer & Witsch | € 19,95
ISBN: 9783462041866

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Unser Jahrhundert

10.04.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

Helmut Schmidt und Fritz Stern: Bilanz eines Jahrhunderts

“Fangen Sie an, Fritz” – mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden.

Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind.

Das Ergebnis ist ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch, in dem sich der Politiker und der Historiker die Bälle zuspielen, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung ihrer eigenen Positionen bedacht. Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker – und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz.

Zwei kluge alte Männer streifen durch das 20. Jahrhundert und die Welt von heute, und der Leser genehmigt sich eine Prise Weisheit.

Unser Jahrhundert | Ein Gespräch

Von Helmut Schmidt und Fritz Stern
2. Auflage 2010. 287 S.: Gebunden

05.03.2010 | C.H.Beck Verlag21,95 €

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Kulturinsel Einsiedel – Komplexum mit Pyromanum

30. April – 2. Mai. 2010 – 2 1/2 Tage Frühlingsgefühle auf der Kulturinsel Einsiedel

Es geht wieder rund: Die Kulturinsel Einsiedel läutet die Festivalsaison mit ihrem feurigen Frühlingswochenende ein. Auftakt sind am Freitag die spannenden Feuerspiele zur Walpurgisnacht, PYROMANUM.

Fürs musikalische Feuerwerk sorgen dieses Jahr „Nobody Knows“, die mit ihrem Mix aus Folk, Ska und Polka dem Winter richtig einheizen. Das Große Feuer eröffnet anschließend die erste Abenteuerfestivalnacht unter freiem Himmel. Samstag und Sonntag sorgt das KOMPLEXUM für verrückte Spiele und eine aufregende Nacht, die ganz im Zeichen des auflebenden Frühlings stehen. Die ganz Kleinen bis zu den ganz Großen erwartet unter anderem: • Das Spielleut-Duo „Rabeschar“ mit ritterlicher Gauklerei • Vierlinglum – Parcours mit Inselabenteuerstationen • Kinder-Schminkum und Theatersport • Sixatlum – die verrückte Kultur inselolympiade.

Ein abenteuerliches Wochenende mit feurigen Spielen erwartet
Euch!

www.kulturinsel.de

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Mike Krüger Live

7.04.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Vermischtes, Wir stellen vor

„is´das Kunst, oder kann das weg?!“

Im Frühjahr 2010 geht das UrGestein unter den deutschen Komikern anlässlich seines 35- jährigen Bühnenjubiläums mit dem Programm „Is´ das Kunst, oder kann das weg?“ auf Tour.
Es war 1975, als Mike Krüger mit seinem Lied „Mein Gott, Walther“ die Hitparaden stürmte. Seitdem ist er aus Deutschlands Komiker- Szene nicht mehr wegzudenken. Hits wie „Der Nippel“ oder „Bodo mit dem Bagger“, Kinoerfolge wie „Piratensender Powerplay“ und „Die Supernasen“ und TVSendungen wie „Vier gegen Willi“ und „7 Tage – 7 Köpfe“ haben ihm unzählige Preise und vor allem generationsübergreifend eine große Fangemeinde eingebracht.
Jetzt feiert er mit einer neuen Live-Tour sein unglaubliches 35-jähriges Bühnenjubiläum. Mike Krüger hat auch live in den 35 Jahren geschafft, was nur wenige vollbringen: sich selbst treu zu bleiben, aber dennoch immer auf der Höhe der Zeit zu sein. Während in dieser Zeit viele Comedians kamen und gingen, war er immer da und präsent. Und so erwartet die Fans auf der
Tournee eine bunte Mischung aus neuen Stand-Ups und schichten zu Themen des alltäglichen Lebens und vielen seiner großartigen Lieder. Denn eine ist immer dabei: seine Gitarre.

So wird aus den Live-Auftritten von Mike Krüger ein garantiert kurzweiliger
Abend, bei dem sich alle Generationen mehr als hervorragend unterhalten fühlen. Und
die „Supernase“ zeigt, dass sie seit 35 Jahren einen tollen Riecher für gute Comedy, Verzeihung,
Komik hat. Oder wie eine Zeitung kürzlich schrieb: „Ein verdammt cooles Stück DNA!“

Termin
Samstag, 10. April 2010 | Beginn:
20.00 Uhr in der Lausitzhalle
Hoyerswerda

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Welt der Bücher

4.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor


K
ENNUNG

Hermann Kants brisanter Roman ist ein zur Groteske getriebenes Spiel um Einfluss, Beschränktheit und Arroganz eines  Macht-apparates. Das Beispiel der jungen DDR dient als Folie für die Ambivalenz des Ver-hältnisses zwischen Machthabern und Künstlern.

Linus Cord gilt als »aufstrebender Kritiker«, sein Ehrgeiz ist es jedoch, ein »beträcht-licher Essayist« zu werden. Der Aufsatz, an dem er jetzt, im Frühjahr 1961, schreibt, soll ihm die erhoffte Anerkennung bringen.

Eines Tages steht einer der auffällig unauf-fälligen Herren mit der Klappkarte vor sei-ner Tür. Ohne Umschweife erkundigt er sich, ob Cord noch die Nummer seiner Wehrmachts-Erkennungsmarke wisse. Da Cord verneint, fragt er, ob er bereit wäre, sich bei der Westberliner Auskunftsstelle danach zu erkundigen. Cord lehnt gewun-den – immerhin ist er überzeugter Genosse -, aber deutlich ab.

Als der ungebetene Besucher gegangen ist, ist Cord mit sich im Reinen. Noch ahnt er nicht, welches Szenarium für ihn vorge-sehen ist. Was er von nun an auch tut, es wird ihn hineinziehen in die alltägliche Absurdität eines Macht- und Ränkespiels und letztendlich zerstören.

Hermann Kant: Kennung

(Kennung von Hermann Kant
gebundene  Ausgabe  mit  250  Seiten,
1. März 2010; Aufbau-Verlag
Preis: 19,95 Euro)

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Welt der Bücher

28.02.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

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Das verlorene Symbol
ist die Fortsetzung von Dan Browns “The Da Vinci Code” (Deutsch: Das Sakrileg). “The Da Vinci Code” war ein internationales Phänomen mit weltweit  81 Millionen gedruckten Exemplaren. In seinem neuen Buch ist Robert Langdon erneut der  Held. Die Leser werden wieder ab der ersten Seite mit Robert Langdon mitfiebern, wenn sie mit ihm auf eine spannende Entdeckungsreise   voller Überraschungen gehen – und das Ganze in nur 12 Stunden Handlungszeit. Dan Browns  Talent für das Geschichtenerzählen machen den neuen Thriller wieder zu einem echten Pageturner“. „Dieser Roman war eine seltsame und wundervolle Reise“, sagt Dan Brown selbst.  „Das  Ergebnis von 5 Jahren Recherche in eine 12-stündige Handlung einzuweben, war
anregende  Herausforderung. Robert Langdons Leben schreitet definitiv schneller voran als mein
eigenes.”
(Das verlorene Symbol von Dan Brown
gebundene  Ausgabe  mit  765  Seiten, 2009; Bastei Lübbe Verlag
Preis: 26,00 Euro)


Die Welt ist nicht immer Freitag
Horst Evers‘ Erzähler ist der klassische  Nichtsnutz,  für  den  aller Ärger schon mit dem Aufstehen
beginnt. Sein Universum ist ein Netz an Arbeitsvermeidungsstrategien, in das immer wieder unerwartet  Meteoriten  einbrechen. Das kann das Klingeln des Telefons sein, ein  Baumarktange-
gestellter, manchmal auch die Berliner Verkehrsbetriebe oder –  im ungünstigsten Fall  –  eine
Frau. Es sind heitere Erzählungen, die den Leser in die Welt der Nichtsnutze entführen.
(Die Welt ist nicht immer Freitag von Horst Evers
Taschenbuch mit 144 Seiten, 2006; Rowohlt Verlag
Preis: 7,95 Euro)

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Deutsch Sorbisches Volkstheater

26.02.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Wir stellen vor

Das einzige professionelle bikulturelle Theater Deutschlands.
Mit rund 1000 Veranstaltungen, 25 Premieren, ein großes Schauspiel- und Puppentheaterrepertoire und jede Menge Theater erwarten die Zuschauer in jeder Spielzeit im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen. Mehr als 140.000 Besucher lassen sich das jährlich nicht entgehen.

Aktuell:
Vorstellung am 27. Februar,  19.30 Uhr im großen Haus