Willkommen in Ihrem Lausitzer Kulturrosso !
Kulturrosso - Das Neue Kulturmagazin für die Lausitz wünscht Ihnen viel Spass..
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Ich wollte keine Frage ausgelassen haben – Gespräche mit Fluchthelfern
Uwe Johnson
Herausgegeben von Burkhart Veigel
In den Begleitumständen, dem Bericht von seinen Erfahrungen als Schriftsteller in Ost wie West, schildert Uwe Johnson das Scheitern eines 1963 in Angriff genommenen Buches. In ihm wollte er die Arbeit von Fluchthelfern dokumentieren. Deshalb führte er mit den Mitgliedern der Gruppe Girrmann (sie half nach dem Mauerbau annähernd 1000 Menschen, die DDR zu verlassen) Gespräche über das Warum und Wie ihrer Arbeit. Diese Unterredungen wurden auf Tonband aufgezeichnet, das Projekt von Johnson jedoch abgebrochen. In den Begleitumständen erklärt er lapidar: »Ja – die Tonbänder sind gelöscht.«
Hier irrte Uwe Johnson: Die insgesamt fünfstündigen Interviews mit Detlef Girrmann und Dieter Thieme haben sich erhalten, da Johnson sie ihnen zurückgab. Ihre Transkription wird hier zum ersten Mal veröffentlicht. Nun ist exemplarisch zu verfolgen, wie der Genauigkeitsfanatiker die Fakten erhebt, die er in sein Erzählen verwebt; es ist nachzulesen, was ihn am Tun der Fluchthelfer beschäftigt. Zugleich wird, ebenfalls zum ersten Mal, die Tätigkeit dieser Personen aus der Innenperspektive geschildert. Sie berichten, wie die Gruppe sich zusammenfand, erzählen von ihren Absichten, ihren Methoden, Menschen aus der DDR zu schleusen, ihrer Haltung zur DDR und zur BRD, von ihren Siegen und Niederlagen – geleitet von den Fragen des neugierigen Reporter-Schriftstellers.
247 Seiten (Leinen)
19.07.2010 | Suhrkamp / Insel | € 22,80
ISBN: 978-3-518-42151-2
Ein Theatertag für die ganze Familie
Zu Beginn unserer neuen Spielzeit laden wir Sie in unsere heiligen Hallen ein: An die Ihnen bekannten Orte als auch in unbekannte Kulissen, die der Zuschauer während der gesamten Spielzeit nicht erblicken kann, von denen aber jeglicher Herzschlag jeder einzelnen Produktion eines Stückes gesteuert wird. Die Werkstätten außerhalb des Theaters sowie die Theatergänge und Bühnenräume stehen Ihnen offen. Ihre Kinder können sich an den Arbeitsplätzen unserer Abteilungen ausprobieren, interessante Berufe kennenlernen und die Verzauberung der Bühnenkulisse für sich entdecken.
Sa., 28. August 2010, 11 Uhr – 16 Uhr
Vorstellung läuft
Eröffnungs-Gala der Spielzeit 2010/2011 Erleben Sie musikalische Ausschnitte der neuen Saison! Die Gala wird Ihnen von der Neuen Lausitzer Philharmonie unter der Leitung von GMD Eckehard Stier und des Ersten Kapellmeisters Mark Rohde präsentiert. Es moderieren der Intendant Klaus Arauner und die Dramaturgen Sebastian Ritschel und Ronny Scholz.
Sa., 28. August 2010, 17.00 Uhr
Tags: Theater Görlitz
Am 21. und 22. August 2010 startet Sachsens größte Flugshow, die Flugtage Bautzen, in die 7. Auflage.
Dann heißt es wieder „Motoren an, bitte schnallen Sie sich an“. Zahlreiche historische und moderne Flugzeuge werden in diesem Jahr wieder in Bautzen am Start sein und Ziel für tausende Besucher werden.
Das Highlight der Flugtage Bautzen 2010 wird die ungarische Maschine Liszunov Li-2 sein. Hierbei handelt es ich um einen lizenzierten Originalnachbau der Douglas DC-3, besser bekannt als Rosinenbomber. Bei der Maschine handelt es sich um die weltweit einzige noch flugfähige Maschine ihres Typs, und sie kommt an diesem Wochenende extra aus der ungarischen Hauptstadt Budapest nach Bautzen.

Es besteht die Möglichkeit, mit der Li-2 einen Rundflug zu buchen und ein einmaliges Erlebnis zu erfahren. Sichern Sie sich jetzt das begrenzte Vorteilspaket, bestehend aus einem 30-minütigen Rundflug über die schöne Lausitz, Begrüßungsgetränk, freiem Eintritt für 2 Personen und einem Überraschungsgeschenk.
Die Rundflüge sind begrenzt und können ab sofort unter www.flugtage-bautzen.de oder 01805 / 552766 (0,14 € pro Min. Festnetz / max. 0,42 € pro Min. Mobilfunk) gebucht werden.
Neben dieser Attraktion warten auf die Besucher wieder ein abwechslungsreiches und spektakuläres Flugprogramm sowie Unterhaltung für die ganze Familie.
Wir freuen uns bereits heute, Sie auf dem Flugplatz Bautzen begrüßen zu dürfen, wenn es wieder heißt: Flugtage Bautzen – Die Lausitz hebt ab.
Tags: BautzenWo kann man innerhalb eines Nachmittagsspaziergangs in zwei Ländern unterwegs sein, ohne die Stadt zu verlassen?
Herzlich Willkommen in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec!
Nur wenige Schritte über die neue Altstadtbrücke ermöglichen Görlitzern und Touristen einen Abstecher nach Zgorzelec, welches mit Görlitz bis zur Grenzziehung
1945 eine gemeinsame Stadt bildete. Zgorzelec hat für seine Gäste jede Menge zu bieten. Neben der Besichtigung des Jacob-Böhme-Hauses in der Ulica I. Daszyńskiego 12 empfiehlt sich auch ein Besuch des städtischen Kulturhauses „Dom Kultury“. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten und Geschichten finden sich bei dem Rabenvorwerk in der Ulica Przechodnia 8 und dem 1730 erbauten Barockschlösschen an der Ulica Francuska. Nach der aufregenden Entdeckungstour lädt die reichhaltige polnische Küche zur Stärkung ein: Wie wäre es zum Beispiel mit dem polnischen Nationalgericht Bigos – ein warmer Eintopf aus Sauerkraut, Weißkohl, Waldpilzen und verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten?
TIPPS Unternehmungen & Veranstaltungen:
Filmvorführungen im Kino PoZa NoVa gehören zu den regelmäßigen Veranstaltungen im Kulturhaus Dom Kultury. Hier werden alle Filme in der Originalsprache gezeigt. Auch die hier präsentierten wechselnden Ausstellungen sind einen Besuch wert. Die derzeitige Ausstellung beschäftigt sich im Genre der Malerei mit dem Thema „Traum“ und ist noch bis 5. September 2010 für die Besucher geöffnet.
Im neugebauten Einkaufszentrum Plaza bendet sich neben vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten ein Fantasy Park mit zahlreichen Freizeitangeboten wie Billard und Bowling. Jeden Freitag und Samstag kann zudem mit einem Live-DJ in das Wochenende gefeiert werden (www.zgorzelec.fantasypark.pl). Wer es lieber etwas ruhiger mag, für den ist das Kuźnia die richtige Adresse (ul. Łużycka 33b/1, Zgorzelec). Die ehemalige Schmiede wurde zu einem Restaurant mit dazugehöriger Galerie umgestaltet. Auch die hier stattfindenden Konzerte in angenehmer Atmosphäre sollten Sie nicht verpassen.
Sportbegeisterte und Wanderfans kommen ebenfalls ganz auf ihre Kosten. Das Centrum Sportowe hat neben einer Sporthalle, in welcher der polnische Basketballverein Turów Zgorzelec Basketball auf europäischem Spitzenniveau spielt, auch mehrere Schwimmanlagen und ein dazugehöriges Freibad zu bieten (Centrum Sportowo Rekreacyjne, ul. Maratońska 2. Zgorzelec, www.csr.zgorzelec.pl). Zudem trennt Zgorzelec nur etwa eine Stunde Autofahrt vom beliebten Riesengebirge und dortigen Kurorten wie Karpacz, Szklarska Poręba, Swieradów Zdrój.
Weitere Informationen und Veranstaltungstipps finden sich auf der mehrsprachigen Homepage www.it.zgorzelec.pl.
Tags: Görlitz
Musik ist immer JETZT. Auch wenn sie schon 1808 erfunden wurde, wie die 5. Sinfonie Ludwig van Beethovens oder sein Klavierkonzert, das fünfte und letzte, in Es-Dur, das 1811 in Leipzig erstmals gespielt wurde. Musik kommt nicht aus dem Museum, sondern aus den Menschen, den Instrumenten, die sie in dem Moment und in dem Raum gestalten und entfalten, in dem wir sie hören. Am 28. August 2010 gibt es eine für die Zwillingsstadt ungewöhnliche Große Konjunktion: die Staatskapelle Dresden, der Pianist Rudolf Buchbinder, der Dirigent Paavo Järvi und Kompositionen von Erkki Sven Tüür und Beethoven begegnen sich zur gleichen Zeit in einem Raum: dem Jugendstilkaufhaus zum Strauß im Zentrum von Görlitz- Zgorzelec. Als Benefizkonzert für den MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN spielt sein Patenorchester in diesem ungewöhnlichen Konzertsaal als Ouvertüre ZEITRAUM, 1992 von dem estnischen Musiker Tüür komponiert, der nicht nur eine der beliebtesten Rockbands seines Landes gründete, sondern auch NYDD (JETZT), ein Festival für Gegenwartsmusik. Und danach wird in diesem unglaublichen Konzertsaal Unglaubliches JETZT: Rudolf Buchbinder und die Dresdner spielen das Klavierkonzert, mit dem Beethoven sich die Ohren seiner Zeit eroberte. Geschrieben hat er es jedoch teilweise im (Luftschutz) Keller, während Napoleon Wien bombardierte. An dieses Meisterwerk fügt die Staatskapelle noch eines: nach der (Atem) Pause dirigiert Paavo Järvi die sicher berühmteste
Sinfonie Beethovens, die FÜNFTE, deren rhythmisches Anfangsmotiv bekannt ist wie ein geflügeltes Wort und JETZT auch viele Rockgruppen (Ekseption, Die Toten Hosen, Trans-Siberian- Orchestra) inspiriert hat. In dieser packenden Musik wird hörbar, daß Beethoven mitten in der Monarchie und während Napoleon Europa mit Krieg überzog, in sich
als Vision das Licht der Freiheit vorschwebte, die Europa JETZT erleben darf: lassen Sie sich in der EUROPAstadt von diesem Konzert bewegen, begeistern und hören Sie Beethovens Visionen JETZT. Karten zu 20/10/7 (ermäßigt)/3 (Schüler) EURO an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Restkarten an der Abendkasse.
www.messiaen.themusicpoint.net

Die „Fackelsteiner“ und das „Görlitzer Faß“ laden die Besucher in den Zwinger der Stadt Görlitz ein. Diese wunderschöne, romantische Stadtbefestigungsanlage wird zwischen dem Nikolaiturm und dem Hotherturm die Zeit um 1500 lebendig werden lassen. Der Alchimist, die Malerin, der Zinngießer, Ritter-Peter, die Marketenderin, der Krämerstand von Meister Hermann, die Feldschmiede, der Korbflechter, der Kerzenzieher, die Filzerin, die Gewandnäherin, das Runenlegerzelt und der Töpfer lassen uns Handwerk und Alltagsleben auch zum Mitmachen aktiv miterleben.
Die lieben Kleinen können in der Kinderey des Spielzeugmuseums basteln, malen und den Drachen bewerfen und auch das beliebte Mäuseroulette besuchen. Und wie früher auch, gibt es zu essen und trinken mit den litauischen Spezialitäten
vom Café Amélie, und die Weiber vom Faß servieren von romantisch bis rustikal. Dazu gibt es dann auch Musik mit Saracanixus, der Harfenspielerin und Rosmarin, aber auch Trommelgedröhn, Schwertergeklirr und farbenfrohen Bauchtanz.

Der Name ist Programm! »Die Ossis« bieten Ostrock live vom Feinsten mit allen großen Kult- Hits von »Alt wie ein Baum« bis »Am Fenster«. Wer also in Erinnerungen schwelgen, das Tanzbein schwingen oder einfach nur lauthals mitsingen will, ist hier goldrichtig! Mit dabei sind auch der Ex-Sänger von Stern Meissen IC-Falkenberg, Anja Krabbe, die bereits bei SILLY spielte, Werther Lohse von LIFT und Michael Barakowski, der Ex-Sänger von Perl.
Termin
Samstag, 28. August 2010
20.00 Uhr
Waldbühne Jonsdorf
Das 17. FOLKORUM, wie immer am ersten
Septemberwochenende, bringt Reggae total und Alphorn brutal – denn dieses
Jahr sind die gegensätzlichen Musik- und Aktionskünstler aus der Karibik und den Alpenländern.
Neben rasanten Rhythmen und steilen Schuhplattler-Schritten erwartet Euch ein bunter Mix aus Theater, Markttreiben,
Familienaktionen, Workshops, verrückt-feuchter Feierei und den nettesten Besuchern, die Ihr Euch vorstellen könnt.
Vom 3. bis 5. September werden Eric Fish Deutscher Liedermacher auf der Kulturinsel Einsiedel, dem Grüngeringelten Abenteuerfreizeitpark am Fuße des 1. Deutschen BH-Hotels am Busen der Natur, über 400 Künstler aus der Karibik, den Alpenländern sowie den Polnischen und Deutschen Kulturkreisen auf 9 Bühnen zu bestaunen, behören und betanzen sein. Einfach purer Genuß auf dem schönsten Festivalgelände Europas! Wem das noch nicht reicht, kommt in den deutschpolnischen Neißewiesen bei Bands und Bühne, Trunk und Tanz auch in heiß-luftiger Höh` auf seine Kosten (das Zauberwort heißt Heißluftfesselballon). Diesjährige Krönung wird definitiv auch die Festivalbühne im niegelnagelneuen
KRÖNUM sein. Erst Ende Juni eröffnet, ist es außerhalb der „2einhalb Tage & Nächte Anderssein“ die Turisedische Krönungshalle.
Jeden Abend genießen Gäste das atemberaubende 7-Gänge-Menü, während sie theatralisch 1000 Jahre in die Vergangenheit reisen. Unglaubliche 70 m³ Robinien, 40 m³ Fichten, 25 m³ Bretter aus Eiche, Buche und Fichte sowie 30 Tonnen einheimischer Natursteine und Beton, Beton, Beton wurden hier verbaut!
Entstanden ist ein Meisterwerk der „kurzen Wege“ mit 199 Sitzplätzen, 23 Ebenen sowie einem Labyrinth aus 43 Treppen, 4 Leitern und 11 Brücken. Prädikat: außergewöhnlichst skurril!
Vorverkaufsrabatte für das FOLKLORUM nicht verpassen!
Alle Infos über Bands, Programm und das „THEATER zum ESSEN“ unter www.kulturinsel.de
Mitte der 60er Jahre waren englische Bands dominierend in der Musikszene. Dazu zählt auch HERMAN’S HERMITS, die seit 1964 auf der Bühne stehen. HERMAN´SHERMITS haben bis 1971 23 Hitsingles, 10 Alben, eine stattliche Anzahl von Fernsehshows und Tourneen durch die ganze Welt absolviert. In diesem Zeitraum wurden ca. 40 Millionen Schallplatten verkauft. 1971 verläßt Grosse Landskron Oldie nacht Peter Noone, der Frontman, die Band und startet eine eigene Karriere. Aber die Band HERMAN´S HERMITS blieb weiterhin bestehen und tourt wie viele Bands der 60er Jahre auch weiterhin durch Europa und Amerika. Heutzutage findet HERMAN´S HERMITS sein Publikum immer noch bei vielen Oldienächten, und auch der Stil der Band, trotz Änderung der Besetzung, bleibt unverändert beliebt. HERMAN´S HERMITS spielt auf allen Oldieparties, die große Hitpalette: NO MILK TODAY, THERE IS A KIND OF HUSH, MRS.
BROWN YOU’VE GOT A LOVELY DAUGHTER, SOMETHING HAPPENING, MY SENTIMENTAL FRIEND und ist immer als einer der Höhepunkte anzusehen.
“The Rubettes” wurden durch ihren ersten Hit “Sugar Baby Love”, gesungen durch Paul Da Vinci, in allen Charts weltweit bis auf die ersten Plätze katapultiert. Allein in England war „Sugar Baby Love“ über 5 Wochen Nr. 1, und es wurden weltweit über 8 Millionen Schallplatten verkauft. „Sugar Baby Love“ ging damit in die Classic Pop Geschichte ein. In den 70er Jahren folgten ebenso sehr erfolgreich die Hits: „Juke Box Jive“, „Tonight“, I can Do it“, Foe Dee Oh Dee“ und viele andere. Es folgten hektische Jahre der Tourneen weltweit. Mit Beginn der 80er Jahre wurde es ruhiger, und einzelne Bandmitglieder widmeten sich Soloprojekten. Jahre später fanden sich ehemalige Mitglieder der Band aus der Gründungszeit zusammen und stehen wieder auf den Bühnen der Welt. Der Erfolg ist ungebrochen, und noch heute sind „The Rubettes feat. Bill Hurd“ immer wieder musikalischer Höhepunkt zu Konzerten und Oldienächten. In Ihrer Konstellation mit den „alten Mitgliedern“ wie Bill Hurd und Alex Bines, sieht auch die Zukunft
dieser Band sehr gut aus.
Termin
Samstag, 21. August 2010
Einlass: 17.00 Uhr | Beginn: 18.00 Uhr
in der Landskron KULTurBRAUEREI
Görlitz

Designer und Kunsthandwerker aus zahlreichen Ländern Europas treffen sich am 28. und 29. August 2010 – bereits zum 15. Mal – im Barockschloss Rammenau.
Ein besonderes Wochenende nicht nur für Liebhaber edlen Leinens und alter Handwerkskunst…
Mit zahlreichen Veranstaltungen „rund ums Leinen“, mit Sonderausstellungen und Messegeschehen, mit Vorführungen seltener Kunsthandwerke, mit Musik aller Stilrichtungen, einer täglich stattfindenden Designer-Modenschau und dem beliebten Leinenmarkt. Auch an die Kinder ist gedacht mit verschiedenen Kinderprogrammen, mit Kreativtreffs und einer großen Spielwiese im Schlosspark…
Trotzdem finden Sie auch Ruhe und Entspannung im Schlosspark.
Besuchen Sie uns, überzeugen Sie sich und genießen Sie Design, Historie, Kultur, Natur und kulinarische
Köstlichkeiten in der schönsten Landbarockanlage Sachsens . Seien Sie unser Gast zum Erlebniswochenende für die ganze Familie…
Programmausschnitte
Samstag, 28. August 2010
13.00 Uhr | Ehrenhof Grosse Eröffnungsfeier
15. INTERNATIONALE OBERLAUSITZER LEINENTAGE
Augenblicke der Harmonie ein Schloss stellt sich vor…
16.00 Uhr | Schlosspark
„Gerhard Schöne“ das Wunschkonzert einzigartig und vielseitig
Sonntag, 29. August 2010
13.30 Uhr | Meierhof „Route 66“ – Rock & Blues von vorgestern, gestern & heute Max Mc Colgan Trio
14.00 Uhr | Schlosspark „Designermodenschau“ der Aussteller, mit der Mode Mühle Chemnitz
16.00 Uhr | Schlosspark „Thomas Stelzer“ – ein Name, der fantastische Musik und eine einzigartige Show garantiert
Ein kultureller und kulinarischer Abend verspricht der 21. August zu werden. Museumsverbund und die SZ laden dazu ein. Tanzmusik vom Dresdner Salonorchester und ein Galabuffet sind die kulturellen und kulinarischen Zutaten für den ersten Sommernachtsball auf Schloss Krobnitz. Der Museumsverbund Schlesische Oberlausitz und die Sächsische Zeitung veranstalten diesen Ball am Sonnabend, dem 21. August. mit dem Dresdener Salonorchester Schloss Krobnitz
Sommernachtsball Damit wagt sich der Museumsverbund an eine neue Veranstaltung während der Sommerzeit. Das Dresdner Salonorchester hat sich seit seiner Gründung 1991 zu einem der beliebtesten Tanz- und Unterhaltungsorchester entwickelt. In seinem Repertoire hat es die Musik von den 20er bis zu den 60er Jahren. Außerdem ist eine Feuershow zu erleben, und gegen Mitternacht wird zu einer Führung durch das Schloss eingeladen.
Termin & Info
Samstag, 21. August 2010
19.00 Uhr bis 2.00 Uhr
Karten zu 59 Euro (mit SZ-Card 54 Euro) sind in den Treffpunkten Görlitz und Zittau (ab Freitag) sowie auf Schloss Krobnitz erhältlich.

2.Strassentheaterfest Hoyerswerda
Am 8. August 2010 | ab 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr in Hoyerswerda,
Altstadt auf dem Marktplatz
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr war allen Beteiligten klar, es muss auch 2010 ein Straßentheaterfest unter dem Titel „Braugassen-Theater“ geben. Zum einen weil das Haus Braugasse 1 immer noch seiner Sanierung harrt und zum anderen weil der beschauliche Altstadtmarkt von Hoyerswerda weiterhin auf seine Belebung wartet. Höchste Zeit also, wieder das bunte Theatervolk zu aktivieren, ihre Stelzen und Musikinstrumente zu schnappen und ein Publikum mit Poesie und Phantasie zu überraschen.
Zum 2. Male will das „Braugassen-Theater“ möglichst gemeinsam mit vielen Partnern und Sponsoren ein einmaliges Kulturerlebnis für Hoyerswerda und seine Gäste schaffen.
In diesem Jahr wird das Programm sogar international zusammengesetzt sein.
Neben Florian Teller aus Leipzig und dem Kamaduka Stelzentheater aus Frankfurt an der Oder konnten die Veranstalter den Niederländer Francois Blanc mit einer Puppen-Performance, das russische Clownstheater „Die Außenseiter“ und das internationalbesetzte Grotest Maru -Aktionstheater aus Berlin gewinnen.
Musikalische Gäste sind diesmal die Fasstrommler „unFASSbar“ von der Blechlawine (Dresden) und das Berliner Klezmerkombinat (Berlin).
Geplant sind auch Kindermitmachaktionen und natürlich eine gastronomische Versorgung. Und das Beste: Die Teilnahme ist entsprechend den Prinzipien von Straßenkunst und der freundlichen Unterstützung zahlreicher Sponsoren frei!
Ich habe sie vor vielen Jahren in Dornoch, Schottland, kennen gelernt. Sie haben mir auf Anhieb so gut geschmeckt, dass ich am nächsten Tag wieder in das Restaurant ging. Die wollte ich noch mal essen!

Zu den warmen Scones wurden mir Konfitüre und clotted cream gereicht.
Natürlich werden Scones nicht nur in Schottland sondern in ganz Grossbritannien gegessen.
Lust auf Scones bekommen?
Ein Rezept gibt es hier, eine Video-Anleitung gibt es hier.
Tags: Kultur
Parkmeister Gerold von Schönfels hat es nicht einfach. Da will er den Besuchern des Pückler-Parks zu später Stunde am Freitagabend die Besonderheiten der unter seinen Händen aufblühenden Anlage erzählen, und da schießen seine Angestellten quer. Macht sich doch eine Mitarbeiterin auf den Grünflächen zu schaffen und will Zitronen und Orangen mitgehen lassen. An der anderen Ecke fängt plötzlichen eine Säge an, Krach zu machen. Doch der Parkmeister – im wahren Leben Schauspieler Dirk Dreißen – lässt sich keineswegs aus dem Konzept bringen. Er bittet die Besucher – 120 sind es an diesem Abend – mitzukommen auf einen Spaziergang. Es wird nicht nur ein Spaziergang durch den Park. Es wird ein Spaziergang zwischen den Welten – dem Hier und Jetzt sowie dem Damals, Licht und Dunkelheit, Musik und Stille. In gut zwei Stunden erleben die Gäste mehrere Stationen – Blutbuche, Schlossgarten, Schlosstreppe, Herrengarten, Gloriette, Hermannsneiße, Fuchsienbrücke und wieder das Schloss.
Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785 – 1871) hat sich sein ganzes Leben lang selbst inszeniert. Er war als tollkühn und rastlos bekannt und legte es darauf an, den Salons und Höfen Stoff für Anekdoten zu liefern. So kutschierte er z. B. in Berlin Unter den Linden einmal mit Hirschen im Gespann. Zum Gegenstand des europäischen Klatsches machte er sich dadurch, dass er 1837 auf einem ägyptischen Sklavenmarkt die 14-jährige Äthiopierin Machbuba kaufte und sie mit nach Muskau brachte.
Nördlich von Görlitz durchfließt die Neiße einen der wohl schönsten Landschaftsparks auf dem Kontinent. Sein Schöpfer, Fürst Pückler-Muskau, ließ sich von dem idyllisch zwischen bewaldeten Hängen gelegenen Tal inspirieren und schuf hier ab 1815 eine Anlage beachtlichen Ausmaßes.
Nach wechselvollen, für den Muskauer Park nicht immer erfreulichen Zeiten Muskauer Park nicht immer erfreulichen Zeiten erfolgen seit einigen Jahren umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten in weiten Bereichen des Denkmals. Stationen der szenisch-musikalischen Parkführung sind u. a. natürlich Pücklers Lieblingsplatz, das aufwendig restaurierte Muskauer Schloss, der Eichsee und die Schäferbrücke. Lassen Sie sich von allerlei Wissenswertem, aber auch Schrägem überraschen, denn der Fürst war immer für einen Spaß zu haben. Sänger, Schauspieler, Tänzer und viele mehr werden Ihnen zur nächtlichen Stunde eine unvergessliche Parkführung bereiten.
Termin
vom 9. Juli bis 18. Juli 2010 | jeweils 20.30 Uhr und
16. Juli 2010 | 23.00 Uhr
Bad Muskau, Treffpunkt Orangerie
16. INTERNATIONALES STRASSENFESTIAL GÖRLITZ/ZGORZELEC
Endlich ist es wieder soweit! Via-Thea am ersten Augustwochenende! In der Europastadt Görlitz/Zgorzelec beidseitig der Neiße verwandeln sich abwechslungsreiche Spielorte zu Bühnenbildern für außergewöhnliche Theaterauührungen. Via Thea ist inzwischen 16 Jahre alt oder jung? Entdecken Sie an drei Tagen in einer 939jährigen Stadt farbenreiche, charmante, komische und phantasiereiche internationale Straßentheatergruppen unter freiem Himmel auf den Straßen, Plätzen und in den Parks. Internationale Gruppen und Künstler sind für die drei ViaThea-Veranstaltungstage in Görlitz und Zgorzelec aus den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Polen, Frankreich und Spanien eingeladen. Unter anderem können Sie in diesem Jahr die Schweizer-Gruppe Da Motus! erleben. Da Motus!, vielen Görlitzern noch aus vergangenen Jahren bekannt, präsentiert CON TATTO, eine feinfühlige Begegnung mit dem Publikum. CONTATTO ist eine sensible Verständigung mit wechselseitiger Wahrnehmung und feinfühliger Intensität, eine phantasiereiche Tanzperformance auf dem Görlitzer Untermarkt. Berauschende Musik von La Complet’ Mandingue verzaubert mit kräftigen afrikanischen Rhythmen Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Das mobile Orchester aus Frankreich – u. a. mit einem la Balafon (eine Eigenkreation der Künstler, Mischung aus Xylofon
und Trommeln) und weiteren verrückten Instrumenten – sorgt für ausgelassene Stimmung und motiviert dabei zu sein und mitzumachen. Rope theatre mit FROM OUTER SPACE - Schlappseilartistik als ein theatralischer Balanceakt auf dem Drahtseil, ist zum ersten Mal in Görlitz. Der Weg auf das Schlappseil hinauf ist komisch und berührend zugleich.
Termin
5. bis 8. August 2010 in Görlitz

Eine Heldenschmonzette für Mantel und Regen mit den Rockys, Olaf Schubert, Klaus Weichelt, dem Stadtausrufer Tim
Schreiber und anderen begabten Anfängern. Helden sind rar geworden – und richtige Helden regelrecht richtig rar. Kein Wunder! Wenn heutzutage die Suche nach dem heiligen Gral eine Massenbewegung ist und die letzten Hoffnungsträger der Epoche popelnd auf Überwachungsvideos einer Bahnhofs-Toilette zu sehen sind. Der Held epischer Dimension ist Geschichte. Was uns Nachfolgenden bleibt, ist die Bewahrung des Mythos’ durch Nacherzählen ihrer Taten. Also wundert es nicht, dass sich „Die Rockys” berufen fühlen, ihren großen Vorbildern in Sachen Heldentum nachzueifern.
Die Geschichte ist einfach. D’Artagnan (Olaf Schubert) ist verliebt. Um seine Angebetete anheim führen zu können, soll
er den heiligen Gral für König Artus (Klaus Weichelt) finden. Um das bewerkstelligen zu können, braucht er zwölf Helden, denn so steht es geschrieben. Also macht er sich auf die Suche… Winnetou, Napoleon, Don Quichotte, Dean Reed, Casanova oder Adolf Hennecke. Nur die Besten sind gerade gut genug. Die Musketiere schreiben erneut Geschichte, doch wie diese ausgeht, wer weiß?
Termin
Freitag, 9. Juli 2010
Einlass: 19.30 Uhr | Beginn: 21.00 Uhr
in der Landskron KULTurbRAUEREI
Görlitz
Es ist tatsächlich keine Ente. Die Puhdys spielen bis zur Rockerrente.
„Und sind wir auch mal alt wie ein Baum, wir geben nicht auf den Rock´n Roll Traum“,schrieen sie 1984 ihren Fans in der
Chemnitzer Stadthalle entgegen. Das war vor 25 Jahren! Heute greifen sie immer noch in die Gitarren und röhren ihre Botschaften ins Mikro. Nach wie vor kraftvoll, aussagestark und laut. Ja, die Puhdys bleiben einfach Kult. „40 Jahre Puhdys – ein Abenteuer“ – so nannten sie ihr Jubiläum 2009 und jetzt auch danach steigen Sie erneut auf die Bretter & Bühnen, die Ihnen die Welt bedeuten. Wer glaubt, die Rocker Dieter „Maschine“ Birr, Dieter „Quaster“ Hertrampf, Peter „Eingehängt“ Meyer, Klaus Scharfschwerdt und Peter „Bimbo“ Rasym begnügen sich anlässlich ihres Runden mit einem
beschaulichen Medley ihrer größten Hits, der irrt. Eher bieten die Puhdys das volle Programm: großes Jubiläumskonzert, neue CD mit DVD und ein spannendes Buch ihrer schönsten und verrücktesten Erinnerungen.
Klassiker wie „Lebenszeit“ (1976) oder „Geh zur ihr“ (1973) und ebenso neue Songs wie „Abenteuer“ ihrer aktuellen CD.
„Einen Titel haben wir speziell unseren Fans gewidmet“, verrät Maschine. „Darin heißt es: Wir wollen
Open Air Es ist tatsächlich keine Ente. Die Puhdys spielen bis zur Rockerrente. „Und sind wir auch mal alt wie ein Baum, wir geben nicht auf den Rock´n Roll Traum“,
Die Puhdys Live uns nicht beugen der Diktatur der Zeit. Wir wollen uns verneigen vor all den Fans in tiefer Dankbarkeit.“
Warum das Publikum über Jahrzehnte den Puhdys die Treue gehalten hat, ist ein erklärbares Phänomen. Wie kaum eine andere Band wird ihm in den Texten so authentisch „aufs Maul geschaut.“ Die Puhdys singen von alltäglichen Freuden und Sorgen, von Liebe und Sehnsucht, geplatzten Träumen und manchmal von Wut im Bauch.
Termin
Samstag, 10. Juli 2010
Einlass: 19.00 Uhr | Beginn: 21.00 Uhr
in der Landskron KULTurbRAUEREI
Görlitz
Tickets: VVK 25,65 € inkl. Gebühren |
Kinder bis zum vollendeten 11.
Lebensjahr 3,20 € inkl. Gebühren
Lausitzer Musiksommer »Wege / Puće«
vom 16. Juli bis 1. August 2010
Wege – lautet das Motto in diesem Jahr. Und diese Wege, durch vier Rubriken eines abwechslungsreichen Programms, führen zu musikalischen und kulturellen Entdeckungen in die Region. Die Lieblingsmelodien des Star-Cellisten Jan Vogler im Zusammenspiel mit den Dresdner Kapellsolisten hören Sie zum Eröffnungskonzert in Bautzen (16.07.). Ob Kompositionen der Gegenwart im Alten Schloß von Neschwitz (17.07.), ob Musik des 16. Jahrhunderts aus Schweden
in Hoyerswerda (18.07.), ob die Elektrizität verinnerlichter Leidenschaft des Duos Paier/Valcic in Hoyerswerda (30.07.), ob Blicke auf die Motive Caspar David Friedrichs im Lausitzer Gebirge (30.07.-01.08.) oder der Zyklus Robert Schumanns Streichquartette vom Leipziger Streichquartett in Zittau gespielt (31.07.), zusammentreffen: Auf Musik und Kunst mit Bezügen zur Lausitz und auf individuelle künstlerische Haltungen treffen Sie auf Kunst-Wegen. Auf Musik des
Schirgiswalder Komponisten und Kapellmeisters Theodor Hentschel treffen Sie in seinem 180. Geburtsjahr in seiner Geburtsstadt Schirgiswalde (18.07.). Und im Museum Bautzen vereint sich die Kunst des Bildhauers Wieland Förster mit der Klaviermusik des Musik-Wanderers Wanja Belaga (23.07.): Es werden Begegnungen mit Lebens-Wegen.
In die Geschichte der Oberlausitz und an authentische Orte der Begegnungen ihrer Herrscher aus Böhmen und Sachsen mit der Lausitz, werden Sie in Görlitz geführt (23.07.). Musik der Höfe in Prag und Dresden hören Sie in der Görlitzer Dreifaltigkeitskirche (23.07.). Herrschaftliche Kultur des 16. bis 18. Jahrhunderts erfahren Sie auf Macht-Wegen. Auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela gehen Sie mit dem Ensemble Flautando Köln in Kamenz (25.07.) und in Bautzen begegnen Sie der Gregorianik und der mehrstimmigen A-cappella- Musik des 15. Jahrhunderts für die Apostel Petrus und Johannes (01.08.): Es sind Begegnungen auf Glaubens-Wegen. Hier noch nicht genannt sind weitere Veranstaltungen, die eine ganz besondere Ausstrahlung haben: Das Saxophonquartett »panta rhei« wird u. a. mit Kompositionen von Liana Bertók und Jan Cyž sorbische Musik der Gegenwart im Landratsamt Bautzen präsentieren (25.07.). Ein sommerliches Vergnügen mit viel Musik, Tanz, mit einem Vortrag und ländlicher Gastronomie wird Schloss Spreewiese anschaulich in Szene setzen (24.07.). Zu einer Besonderheit des Musiksommers gehört die Orgelvesper an zwei Orgeln im Dom St. Petri Bautzen.
Die Uraufführung der Fantasie, Choral und Fuge für 2 große Orgeln, »…er behüte deinen Ausgang und Eingang«, von Stefan Jänke, ist die inzwischen sechsten Auftragskomposition (24.07.).
Unter dem Titel »Unterwegs im Gebirge. Romantische Blicke auf die Zittauer Berge« eröffnen die Städtische Museen Zittau eine Ausstellung mit einer Auswahl der schönsten Landschaftsbilder des 18. und 19. Jahrhunderts. Gemälde
und Zeichnungen bieten Einblicke in den kostbaren Bestand an Darstellungen der Lausitzer Gebirgslandschaften. Unter anderen sind Thiele, Brosch, Carus, Thomas sowie Christoph Nathe, Michael Wentzel, Ernst Ferdinand Oehme und Carl Pescheck mit signifikanten Werken vertreten (31.07.). Zwei Konzerte, in denen die Orgel im Zentrum steht, sind noch zu nennen: Zwischen Bach und Mendelssohn Bartholdy bewegt sich das Konzert des Kirchenmusikdirektors Ingo Bredenbach aus Tübingen, dass er auf der Silbermann- Orgel in Crostau spielen wird, diesem einzigartigen Instrument
in der Lausitz (01.08.). »Bach im Dialog« – gewissermaßen zum »Eule-Orgel-Jahr« werden Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, zeitgenössische Musik, Improvisationen und vocaler Jazz das 100jährige Bestehen der Bautzener Domorgel musikalisch betonen (31.07.). Und ganz am Ende des Musiksommer-Weges; das abschließende Turmblasen,
eine Tradition des Lausitzer Musiksommers von Anfang an. Die Bautz’ner Stadtpfeifer und Canaletto Brass aus Dresden machen noch einmal richtig Fahrt auf. Moderiert von Kristina Nerád und mit Fanfaren vom Bautzener Rathausturm wird der Lausitzer Musiksommer am 1. August ausklingen.
Götz Müller
Programm: Fon: (03591) 534 410,
Ein Zweifler und Hoffender im Kreuzfeuer seiner Gedanken „Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn!“ Mit diesem Eingangssatz ist schon die ganze Theorie umrissen, mit der sich der Autor bei seinen Überlegungen über den Tod und zu Reflexionen und Rückbesinnungen auf Todesfälle in der Familie und anderswo auseinandersetzt.
Julian Barnes, brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft. Es geht um unsere Sterblichkeit, um provozierende Gedanken und aufrüttelnde Ereignisse auf dem Weg zum Ende. Eigentlich müsste man sich nicht davor fürchten. Wirklich nicht? »Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.«
Die Angst vor dem Tod treibt Julian Barnes seit seiner Jugend um, immer wieder umkreist er das Thema in seiner ganzen Unerbittlichkeit und Hoffnungslosigkeit, denn er glaubt nicht an Gott, vermisst ihn aber. Neugierig und um Erkenntnis bemüht sucht er in der Kunst und in der Literatur, in den Naturwissenschaften und in der Musik nach Antworten.
Doch Julian Barnes ist Romancier, deshalb entwickelt er seine Gedanken aus Personen und Handlung. Und so erzählt er auch die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes von den originellen Großeltern, der herrischen Mutter, dem in sich gekehrten Vater, dem besserwisserischen Philosophen-Bruder und dem belesenen, an den Künsten interessierten Julian. Seine wahren Angehörigen und Vorfahren sind für Julian Barnes allerdings nicht die Mitglieder einer englischen Lehrerfamilie, sondern Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Mit ihnen erörtert er scharfsinnig und verängstigt, flapsig und tröstlich, ironisch und ernsthaft die Angst vor dem Treppenlift, den Blick in den Abgrund, das Wie und Wo und Wann. Und hat ein aufregendes Buch geschrieben.
Nichts, was man fürchten müsste
Julian Barnes
336 Seiten (gebunden)
18.03.2010 | Kiepenheuer & Witsch | € 19,95
ISBN: 9783462041866
19.06.2010 in Görlitz. >>> Programmheft Muschelminnafest.
Dieses Jahr feiern die Görlitzer Bürger das 15. Muschelminnafest in Folge. Es ist ein Fest von Bürgern für Bürger, geboren aus der Spendenbereitschaft vieler Görlitzer, die vor 15 Jahren halfen, die im letzten Krieg demontierte Muschelminna nach der politischen Wende neu entstehen zu lassen.
Die Muschelminna steht inmitten des größten zusammenhängenden Gründerzeitviertels in Deutschland. Da ist es naheliegend, auch gleich das größte Gründerzeitfest zu begehen. So feiern wir in diesem Jahr
ein Fest vom Marienplatz über die Frauenkirche, den Postplatz, die Jakobstraße bis hin zum Wilhelmsplatz.
Auf einer spannenden Kindermeile am Frauentor wird für die Unterhaltung der Jüngsten gesorgt. Jugendliche und Junggebliebene finden Spannung und Spaß bei einem XXL-Kickerturnier auf dem Marienplatz. Ein buntes Programm, dem sich eine Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung anschließt, und anschließender Görlitzer Uraufführung eines letzten DDR-Filmes über die Rockbewegung sorgt auf der Bühne hinter der Frauenkirche für Unterhaltung und Rückbesinnung. In der Frauenkirche können Sie ganztags Konzerte, Andachten, aber auch Spannung bei der Besichtigung des riesigen Dachstuhles erleben, der mit sachkundiger Führung mehrmals täglich betreten werden kann. Und auf der Hauptbühne am Muschelminnabrunnen erfreuen Sie volkstümliche Melodien der Oberlausitzer Blasmusik Markersdorf, die mit 15 Musikern und Sängern für die passende Einstimmung sorgen wird. Internationale Klänge des großen Jugendorchesters der Musik- und Akkordeonschule Fröhlich begeistern Jung und Alt am Nachmittag. Klassische Klänge der goldenen 20er und 30erJahre werden am Abend dargeboten vom bekannten Salonorchester Berlin. Ein großes Feuerwerk über dem festlich beleuchteten Postplatz wird zum Höhepunkt.
Nach einer gelungenen Geburtstagsfeier im vergangenen Jahr mit ungefähr 12.000 Gästen anlässlich des 140jährigen Bestehens der Landskron Brauerei werden auch in diesem Jahr wieder die (Kron)Korken knallen, und dies als Neuerung an drei Tagen! Bereits am Freitag, den 11. Juni, beginnt das Braufest mit der Record Release Party und dem zugehörigen
Konzert der Görlitzer Ska-Band „Yellow Cap“ zum neuen Album „LIKE IT – OR NOT“. Als Vorband werden die Gewinner des Landskron Band Contestes 2009 „Akrons Law“ auftreten. Anschließend wird es eine Eröffnungsparty mit den bekannten Vegastars DJ´s „Hot Bananas“ und „DNA Beachboys“ in der KULTurBRAUEREI geben. Der Samstag beginnt traditionell und zünftig mit den „Löbauer Berg-Musikanten“ um 14:00 Uhr, wenn die BRAU-Manufaktur ihre Tore öffnet und das einmalige Ambiente der historischen Backsteinmauern des 1869 erbauten Industriedenkmals zum Verweilen,
Schlemmen, Entspannen, Genießen und Erholen einlädt.Danach wird es etwas rockiger mit der Gruppe „Zett“ aus Cottbus. Zu jeder guten Party gehört eine ordentliche Partymusik – diesmal mit „Laisy Daisy“ und mit der Band „Empire“, die beide schwungvolle Cover-Shows der besonderen Art bieten. Gegen 23:00 Uhr wird traditionell die Landskron Feuer-Licht und Lasershow entfacht, die wirklich jeden in den Bann ziehen wird. Gänsehaut garantiert!
Auf der Bühne im Biergarten 1900 versprechen am Nachmittag „Harmonovus“ einen Hauch von „Comedian Harmonists“. Am späten Nachmittag wird dann die Band „Hot Spot“ auf einen schwungvollen Abend einstimmen.
Ab 21:00 Uhr spielen „Big Bad Shakin“ aus Berlin erstklassigen Rock n´ Roll. Auch kurz nach Mitternacht, wenn auf dem Hof die Lichter ausgehen, kann in den Indoor-Locations ordentlich weiter gefeiert werden.
Am Sonntag sorgt ab 11:00 Uhr die „Salt River Dixie Band“ für ausgelassene Stimmung und im Anschluss noch einmal „Big Bad Shakin“. Das besondere Highlight
in diesem Jahr wird ab ca. 18:00 Uhr der Auftritt von „Veronika
Fischer & Band“ mit ihrem sensationellen Repertoire sein.
Termin & Info
Freitag, 11. Juni 2010 | Einlass: 18.00 Uhr
Samstag, 12. Juni 2010 | Einlass:
14.00 Uhr
Sonntag, 13. Juni 2010 | Einlass:
11.00 Uhr
Vorverkauf: 5,00 € für alle drei
Tage- an allen bekannten VVK-Stellen
Tages-/Abendkasse: Tickets gibt es Samstags für 7,00 € (inkl. 1 Freigetränk,
gültig als Wochenendticket) und Sonntags für 5,00 € (inkl. 1 Freigetränk) – Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt! Mitglieder des Landskron-Fanclubs erhalten 1,00 € Ermäßigung.